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AVM: Neues Firmware-Update für FRITZ!Box 7390, 7270 und 7240

Erweiterte Kindersicherung, DECT-Repeater-Funktion und Unterstützung von IPv6
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AVM: Neues Firmware-Update für FRITZ!Box 7390, 7270 und 7240Neue Firmware von AVM Der Berliner Router-Hersteller AVM hat für eine Reihe von Geräten ein neues, offizielles Firmware-Update bereit gestellt. Während die neue Software-Version für die FRITZ!Box-Modelle 7270 und 7240 ab sofort zur Verfügung steht, müssen Besitzer der FRITZ!Box Fon WLAN 7390 noch einige Tage auf ein entsprechendes Update warten. Die neue Firmware lässt sich über die Update-Funktion der Geräte oder den Download-Bereich der Homepage installieren und soll neben der erweiterten Kindersicherung, der DECT-Repeater-Funktion sowie der vollständigen Unterstützung von IPv6 noch einige weitere Neuerungen mit sich bringen.

Noch sicheres Surfen für Kinder

Bisher konnten Besitzer der entsprechenden Router-Modelle über die bestehende Kindersicherung bereits bestimmen, zu welchen Zeiten die FRITZ!Box den Zugang zum Internet freigibt. Nun können mit Hilfe weiterer Filtermöglichkeiten beispielsweise auch Internetanwendungen wie Filesharing gesperrt und der Zugang zu indizierten Internetseiten untersagt werden. Für die Funktion greift der Router auf die Liste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) zurück, die sich innerhalb des Router-Menüs bei Bedarf jedoch individuell erweitern lässt.

Neben der Sperrung von bedenklichen Webseiten lassen sich auch für Kinder geeignete Inhalte in einer Liste hinterlegen. Nach einem entsprechenden Befehl im Menü der FRITZ!Box lassen sich anschließend nur noch die in der Liste vermerkten Internetseiten ansurfen. Vor einer großflächigen Filterung sollten die Nutzer allerdings bedenken, dass die aktivierte Kindersicherung direkt in der FRITZ!Box zum Einsatz kommt und grundsätzlich für alle Geräte, die über die FRITZ!Box einen Internetzugang erhalten, wirksam wird. Es besteht jedoch die Möglichkeit, für die im Heimnetzwerk integrierten Geräte unterschiedliche Filter festzulegen.

FRITZ!Box als DECT-Repeater und einfacher Wechsel der Geräte

Neben der erweiterten Kindersicherung bringt das Update auch eine vollständige Unterstützung für das kommende Internetprotokoll IPv6 mit. Dem Nutzer sollen dadurch vom Internet-Provider verschiedene öffentlichen IP-Adressen für das Netzwerk zur Verfügung stehen, wodurch Dienste wie P2P, VPN oder Videokonferenzen noch komfortabler werden sollen.

Durch die neue DECT-Repeater-Funktion lassen sich die FRITZ!Box-Modelle 7390, 7270 (v3) und 7240 als DECT-Repeater nutzen. Somit kann der Anschluss eines separaten Repeaters entfallen. Zudem bietet die Repeater-Funktion der Router den Vorteil, dass Gespräche sicher verschlüsselt werden und Zusatzfunktionen wie HD-Telefonie, Webradio, E-Mail oder Podcast möglich sind.

Wollen Nutzer von einer FRITZ!Box zur anderen wechseln, unterstützt die Firmware den Austausch durch die automatische Übernahme aller Einstellungen. Weitere Dienste wie die Mitnahme bereits angelegter Telefonbücher sowie Informationen für den Push Service und Portfreigaben lassen sich auf Wunsch ebenfalls auf das neue Gerät übernehmen.

Update installieren

Weitere Neuerungen der neuen Software-Version sind die leichtere Einbindung von iPhones und Android-Smartphones durch die FRITZ!App in das Heimnetz. FRITZ!App Fon richtet alle notwendigen Einstellung automatisch ein, wodurch der Nutzer sofort von zu Hause aus mit dem Handy über das Festnetz telefonieren können soll.

Am schnellsten lässt sich die neue Firmware über die Upgrade-Funktion der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche installieren. Diese erreicht der Nutzer über den Browser-Befehl "fritz.box". Über "Einstellungen" und "System" gelangt er anschließend zum Update, das mit einem Klick gestartet werden kann. Weiter Informationen zum Update sowie die genaue Vorgehensweise der Installation stellt AVM auf ihrer Webseite zur Verfügung.

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