Router-Steuerung

AVM FRITZ!Box über Smartphone steuern - so geht's

Telefonie und Fernwartung über Apps für iPhone und Android
AAA

Für die Steuerung der eigenen FRITZ!Box sowie für die Fernwartung stellt AVM diverse Smartphone-Apps bereit, um dem Nutzer auch von unterwegs Zugriff auf seinen Router zu ermöglichen. teltarif.de hat die mobile Fernsteuerung getestet.

Bis vor einiger Zeit war die Administration über die Weboberfläche am PC zuhause die wichtigste Möglichkeit, den heimischen Router zu konfigurieren. Durch den Siegeszug mobiler Geräte möchte AVM diesen Vorgang mehr und mehr auf das eigene Mobiltelefon verlegen - mit diversen Zusatzfunktionen. Denn mit den AVM-Apps mutiert das Smartphone zu einem vollwertigen Festnetztelefon, auch der Zugriff auf einen an der FRITZ!Box angeschlossenen Medienserver ist möglich.

FRITZ!App Fon: Mit dem Smartphone über Festnetz oder VoIP telefonieren

FRITZApp Ticker WidgetFRITZ!App Ticker Widget In unserem Test haben wir die AVM-Apps auf einem Android-Smartphone in Verbindung mit der AVM FRITZ!Box 6810 LTE getestet, die von AVM seit der IFA mit LTE-Verträgen von Vodafone im Fachhandel vertrieben wird.

AVM stellt die Smartphone-Apps auf der Seite FRITZ! Tools zum Download bereit. Voraussetzung sind eine aktuelle FRITZ!Box mit Firmware-Version xx.04.86 oder neuer sowie ein Smartphone mit Android oder Apple iOS. Andere mobile Betriebssysteme werden momentan noch nicht unterstützt. Und auf dem iPhone ist momentan nur die Telefonie-App nutzbar.

FRITZ!App Fon ist eine Telefonie-App mit der das Smartphone sich im eigenen WLAN wie ein Festnetz-Mobilteil verhält. Wie die DECT-Telefonie über reguläre AVM-Mobilteile funktioniert, haben wir bereits in einem separaten Test beschrieben. Nach der Installation läuft FRITZ!App Fon ständig im Hintergrund - für eine Verbindung muss das Smartphone natürlich im WLAN der FRITZ!Box eingebucht und im Router die Telefonie-Funktion eingerichtet sein. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Symbol für FRITZ!App Fon dauerhaft in der Statusbar von Android, solange man sich im Bereich des Funknetzwerks aufhält. In unserem Test hat die FRITZ!Box dem Smartphone selbständig die Durchwahl -620 zugewiesen, der FRITZ!Box-Anrufbeantworter erhielt die Durchwahl -600.

Das Hauptfenster von FRITZ!App Fon ist recht übersichtlich gestaltet: Außer einer klassischen Anrufliste befinden sich dort ein Ziffernblock, ein Wahlwiederholungs-Button und Icons für das Telefonbuch sowie weitere Einstellungen.

Medienstreaming zum Smartphone: FRITZ!App Media

FRITZApp Fon erlaubt Telefonate mit dem Smartphone über die FRITZBoxFRITZ!App Fon erlaubt Telefonate mit dem Smartphone über die FRITZ!Box FRITZ!App Media ist momentan nur für Android verfügbar. Nutzbar ist die App nur dann, wenn im Heimnetzwerk auch ein Medienserver verfügbar ist. Diese Funktionalität beherrschen lediglich die höherwertigen FRITZ!Boxen. Über unsere 6810 LTE konnten wir den Dienst nicht nutzen, wohl aber über die FRITZ!Box 6840 LTE. Die App greift über Universal Plug and Play (UPnP) auf Speichermedien zu, die an den Router angeschlossen sind, beispielsweise externe Festplatten oder USB-Speichersticks.

Befinden sich DLNA-fähige Fernseher oder Stereoanlagen im Heimnetzwerk, fungiert das Smartphone zusammen mit FRITZ!App Media als "Fernbedienung". Auch bei dieser App ist die Oberfläche relativ schlicht und überschaubar gehalten. Bei einem Tipp auf den Menübutton des Smartphone lässt sich das gewünschte Ausgabegerät auswählen.

Auf der folgenden Seite widmen wir uns dem FRITZ!App Ticker Widget, das einen Vollzugriff auf die komplette Firmware der FRITZ!Box erlaubt, und äußern Wünsche für zukünftige Weiterentwicklungen der mobilen Services bei AVM.

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