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FRITZ!Box WLAN 3370 und 6360: Neues von AVM

Neue Highspeed-FRITZ!-Box und Kabel-FRITZ!-Box
AAA

Erwartungsgemäß hat der Berliner Router-Hersteller AVM pünktlich zur CeBIT zwei neue FRITZ!Box-Modelle vorgestellt, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen sollen. Dabei handelt es sich um eine FRITZ!Box speziell für Kabel-Netze sowie eine für Highspeed-Zugänge.

Die FRITZ!Box WLAN 3370 setzt auf WLAN-N-Technologie. So sollen zwischen Router und Endgerät bis zu 450 MBit/s möglich sein. Ermöglicht wird das durch drei Datenströme (3x3 MIMO). Mit weiteren Maßnahmen wie Signalausrichtung, geringere Paketverluste und eine bessere Abstimmung von Datensignalen auf größere Distanz will AVM den Datendurchsatz weiter erhöhen. Integriert sind ein VDSL/DSL-Modem und vier Ethernet-Anschlüsse. Bis zu 100 MBit/s werden von der neuen FRITZ!Box WLAN 3370 unterstützt. Wenn DSL ausfällt, besteht die Möglichkeit, über einen UMTS-USB-Stick online zu gehen. Integriert ist eine NAS-Funktion (Network Attached Storage), so dass Dateien wie Fotos und Musik von der FRITZ!Box aus im gesamten Netzwerk zur Verfügung stehen. Speicher, Drucker und andere Geräte werden über zwei USB-2.0-Anschlüsse eingebunden. FRITZ!Box WLAN 3370 und FRITZ!Box Fon WLAN 6360FRITZ!Box WLAN 3370 und FRITZ!Box Fon WLAN 6360

Nach AVM-Angaben ist die neue Box zukunftsfähig ausgerüstet. So ist sie nach Herstellerangaben optimiert für alle Quality-of-Service-Anforderungen von All-IP-Netzen. Sie unterstützt zudem IP Multicast für IPTV und den kommenden IPv6-Standard. Nicht an Bord ist eine Telefon-Funktion. Die neue FRITZ!Box WLAN 3370 soll im dritten Quartal auf den Markt kommen, ein Preis wurde noch nicht genannt.

Kabel-Modem mit DOCSIS-3-Standard

Neu vorgestellt wurde auch die FRITZ!Box Fon WLAN 6360 für Kabelnetze. Sie ist schon vorbereitet für den neuen Euro-DOCSIS-3-Standard und kann dem Kunden so Geschwindigkeiten von über 100 MBit/s liefern. WLAN-N, vier Netzwerkanschlüsse im Gigabit-Bereich und ein USB-2.0-Anschluss sind obligatorisch. Angeschlossen werden können eine ISDN-Telefonanlage oder ein ISDN-Telefon oder alternativ zwei Analog-Telefone. Integriert ist auch eine DECT-Basisstation für bis zu sechs Mobilstationen. Wann die Box auf den Markt kommt, ist abhängig von kooperierenden Kabel-Anbietern. AVM geht jedoch von Mai/Juni aus.

Auf dem Messestand hat AVM noch die FRITZ!Box 7340 stehen. Diese Version ist eine abgespeckte Fritz!Box 7390 und ist für den internationalen Markt vorgesehen.

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