Friendly-User-Test

FRITZ!DECT 200: Erste Erfahrungen mit der AVM-Funksteckdose

Einfache Inbetriebnahme und zahlreiche Bedienmöglichkeiten
AAA

Anfang des kommenden Jahres wird AVM sein neues Smart-Home-Gerät FRITZ!DECT 200 auf den Markt bringen. Dabei handelt es sich um eine schaltbare Steckdose, die von der FRITZ!Box per DECT angesteuert wird. Geschaltet werden kann manuell, aber auch anhand zahlreicher automatischer Pro­gramme oder aus der Ferne. Ganz nebenbei ist die FRITZ!DECT 200 ein Strom­verbrauch­messgerät. Die teltarif-Redaktion hat im Rahmen eines Friendly-User-Tests bereits ein Exemplar vorliegen und es einem ersten Test unterzogen.

Genutzt werden kann die Steckdose offiziell nur mit der FRITZ!Box 7390 oder der FRITZ!Box 7270 v3. Im Test konnten wir jedoch auch die v2 erfolgreich in Betrieb nehmen. Aktuell benötigen diesen Router zudem noch eine spezielle Firmware, die jedoch öffentlich über FRITZ!Labor heruntergeladen werden kann. Diese Firmware macht den Router fit für die Smart-Home-Anwendungen. Unter dem Menü-Punkt "Heimnetz" findet der Anwender einen entsprechenden neuen Unterpunkt. FRITZ!DECT 200FRITZ!DECT 200

Fast schon ungewohnt ist das Auspacken der FRITZ!DECT 200. Außer einer kleinen Bedienungsanleitung gibt es nur noch das Gerät selbst. Wer schon mal eine FRITZ!Box ausgepackt hat, schaut unweigerlich unter den Pappeinleger, ob nicht noch irgendwo LAN- oder Strom-Kabel sind. Da die Funksteckdose jedoch keine weiteren Kabel benötigt, kann man sich diesen Blick auch sparen: Es gibt keine weiteren Bestandteile.

Inbetriebnahme ist einfach, setzt aber eine Labor-Version voraus

Die Montage ist denkbar einfach.Die "Montage" ist denkbar einfach. Um die Steckdose in Betrieb zu nehmen, muss zunächst die Software der Box aktualisiert werden. Dieser Vorgang dauert einige Minuten, ist jedoch einfach und mit dem Herunterladen einer .zip-Datei von der AVM-Webseite, dem Entpacken und dem Einspielen der Firmware auf die Box erledigt. Danach kann die FRITZ!DECT 200 in eine freie Steckdose in DECT-Reichweite der FRITZ!Box gesteckt werden. Unmittelbar beginnt eine der beiden Kontrollleuchten, beschriftet mit "DECT", zu blinken. Binnen zwei Minuten muss nun am Router die DECT-Taste mehr als 10 Sekunden gedrückt werden. Beginnt am Router die Info-LED zu blinken, beginnen die beiden Geräte miteinander zu kommunizieren. In unserem Test klappte die Verbindung zwischen den beiden AVM-Geräten erst im zweiten Anlauf, warum es beim ersten Versuch nicht funktionierte, blieb unklar. Zur Bestätigung, dass die Funksteckdose mit der FRITZ!Box kommunizieren kann, leuchtet sie dauerhaft.

Nun kann der zu schaltende Stromverbraucher angeschlossen werden. In unserem Test war das eine einfache Schreibtischlampe. Diese wird wohl kaum einer über die etwa 50 Euro teure Funksteckdose schalten wollen, sie diente uns jedoch zur einfachen Kontrolle der Schaltvorgänge. So bemerkten wir auch, dass die Lampe nach dem Einstecken nicht leuchtete. Durch einen Tastendruck auf die Kontrollleuchte On/Off ließ sie sich jedoch manuell schalten. Durch eine Labor-Version stellt AVM die Smart-Home-Funktionen bereitDurch eine Labor-Version stellt AVM die Smart-Home-Funktionen bereit

Die eigentliche Steuerung erfolgt jedoch über die Browser-Oberfläche, die wie gewohnt über http://fritz.box aufrufbar ist. Die Steckdose selbst lässt sich nicht per Browser aufrufen. Unter der Rubrik Smart Home sieht der Nutzer alle angemeldeten Smart-Home-Geräte. Sie können über diese Oberfläche direkt geschaltet werden. Doch der eigentliche Clou liegt in den weiteren Einstellungen verborgen. Welche das sind, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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