Feldversuch

Feldversuch: Intelligentes Auto warnt Fahrer vor Gefahren

Opel, Audi, BMW, Ford und Co. beteiligen sich am Projekt
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Mit einer Flotte von 120 Autos testen Wissenschaftler und Autohersteller im Raum Frankfurt ein neues System zur Unterstützung des Fahrers per Computer. Die Autos tauschten über Funk Informationen über Gefahren aus und erhielten Hinweise zu Verkehrslage oder Fahrtroute, teilte die Technische Universität München mit.

Die Wissenschaftler sprechen von einem der bisher weltweit größten Flottenversuche im laufenden Verkehr. Die Autos seien beim Projekt "Sichere Intelligente Mobilität - Testfeld Deutschland" (SIMTD [Link auf http://www.simtd.de/index.dhtml/09501f8193162262647d/-/deDE/-/CS/-/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar]) einige Monate auf Autobahnen, Landstraßen und in der Stadt unterwegs. Dabei nutzt das System eine neue Funktechnik, die auf dem WLAN-Standard aufbaut. Informationen werden von Auto zu Auto in eine Zentrale weitergereicht.

System schützt Fahrer

Das intelligente AutoDas intelligente Auto Das System soll den Fahrer etwa vor Gefahren wie einem stark bremsenden Vordermann warnen und die richtige Geschwindigkeit für eine "grüne Welle" anzeigen. Ein weiteres Ziel sei, durch günstige Routen und das Vermeiden von Staus den Schadstoffausstoß zu senken, sagte Prof. Fritz Busch von der TU München der Mitteilung zufolge. "Wir untersuchen, wie die Autofahrer diese Technik im Alltag annehmen."

Koordiniert wird das Projekt von der Daimler AG. Beteiligt sind auch die Autobauer Opel, Audi, BMW, Ford und Volkswagen, die Zulieferer Bosch und Continental sowie die Telekom, mehrere Forschungseinrichtungen und die Straßenbehörden in Hessen und der Stadt Frankfurt. Gefördert wird das Projekt unter anderem vom Bund, dem Land Hessen und dem Verband der Automobilindustrie.

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