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So werden Telefonate ins Ausland billiger

25.01.2010
16:03

Von Vertragsoptionen über Preselection bis hin zu Call By Call

Inhaltsverzeichnis:

1. Tarifoptionen der Anbieter
2. Mehr Alternativen für Nicht-Telekom-Kunden
Wer regelmäßig von seinem Festnetzanschluss ins Ausland telefoniert, wird es bereits festgestellt haben: solche Anrufe können mit den Standard-Tarifen richtig teuer werden. Deshalb haben viele Anbieter für Vollanschlüsse Tarif-Optionen im Angebot, die je nach Nutzungsverhalten die Kosten für diese Gespräche deutlich senken können. Meist gibt es zwei verschiedene Tarifoptionen, eine verbilligt im Regelfall die europäischen Länder, die andere ist für exotischere Ziele gedacht. Es gibt aber auch noch andere Tipps zum Sparen.

Günstig vom Festnetz ins Ausland telefonieren
Günstig ins Ausland telefonieren
Bei Versatel etwa können sich die Kunden zwischen den Optionen Euro Plus und Best Country Plus entscheiden. Euro Plus kostet einen monatlichen Aufpreis von 2,50 Euro und bringt Minutenpreise von 2,5 Cent in 20 Ländern, darunter die Mehrzahl der EU-Staaten, die USA und Kanada. Mit Best Country Plus für 3,99 Euro werden insgesamt zehn Länder (Brasilien, Hongkong, Israel, Kroatien, Russland, Singapur, Slowenien, Taiwan, Türkei, Ungarn) für 4,5 Cent pro Minute erreichbar. Beide Optionen haben bei Versatel allerdings mit vollen 24 Monaten eine recht lange Laufzeit. Durch die geringe Grundgebühr und die deutlich gesenkten Minutenpreise für die Auslandsgespräche lohnen sich Euro Plus und Best Country Plus aber bei regelmäßiger, jedoch nicht zu intensiver Nutzung.

Auch bei HanseNet und o2 kann gespart werden

Bei o2 und HanseNet gibt es ebenfalls Auslands-Optionen, diese senken aber nicht die Minutenpreise, sondern bieten Flatrates in die ausländischen Festnetze. Der Münchener Anbieter o2 hat mit den beiden International-Flatrate-Paketen zwei Pfeile im Köcher. Die International-Flatrate 1 für 4 Euro monatlich bietet eine Flatrate in 20 Länder aus dem Raum der EU plus USA und Kanda. Die Türkei ist nicht im Paket enthalten, ein durchaus üblicher Schachzug der deutschen Anbieter. Wer oft Gespräche an den Bosporus führt, muss dann zur 15 Euro teuren International-Flatrate 2 greifen. Diese bietet neben der Flatrate in die Türkei noch 24 weitere Festnetzziele zum Pauschalpreis an, darunter viele Länder in Südamerika und Asien. Die Laufzeit der o2-Optionen liegt bei drei Monaten.

Bei HanseNet (Alice) aus dem Norden der Republik sehen die Tarifoptionen sehr ähnlich aus. Talk4Free Europa Light kostet 4,90 Euro Aufpreis im Monat und beinhaltet eine Flatrate in die EU sowie USA und Kanada, nicht aber in die Türkei. Die fällt unter die Option Talk4Free Europa & More für 14,90 Euro monatlich. Dort gibt es eine Flatrate in die EU, USA und Kanada, China und Japan, die Türkei sowie eine Reihe anderer Länder. Für einige Balkan-Staaten und osteuropäische Länder gibt es zwar keine Flatrate, aber immerhin 500 Gesprächsminuten inklusive pro Monat. Eventuelle Restminuten werden allerdings nicht in den Folgemonat übertragen. Die Laufzeit liegt mit nur einem Monat bei HanseNet unter den alternativen Anbietern am niedrigsten, die Optionen können also sehr flexibel zu- oder abgebucht werden.

Telekom-Kunden können doppelt sparen

Größter deutscher Festnetzanbieter ist nach wie vor die Deutsche Telekom. Wer beim Bonner Unternehmen einen Festnetzanschluss hat, kann sich ebenfalls zwischen zwei Auslands-Optionen entscheiden, wie o2 und HanseNet setzt T-Home auf Flatrate-Pakete. Die CountryFlat 1 kostet 3,94 Euro monatlich und bietet das übliche Paket aus EU, USA und Kanada. Die Türkei steckt mit in der CountryFlat 2, die 14,95 Euro im Monat kostet. Weitere 24 eher exotische Ziele in Südamerika und Asien sind auch im Pauschalpreis enthalten, mit nur sechs Werktagen Kündigungsfrist ist die Telekom außerdem in Sachen Laufzeit weit vorne.

Telekom-Kunden haben natürlich noch einen weiteren Vorteil zum Sparen: sie können Call by Call nutzen. Die Vielzahl der Anbieter lässt zwar keine generellen Empfehlungen zu, wer aber direkt vor dem Telefonat unseren Tarifrechner nutzt, kann sicher sein, den günstigsten Preis zu finden. Dabei gilt es, auf Anbieter mit Tarifansage zu setzten. Einige Anbieter haben auch zeitlich begrenzte Auslands-Aktionen mit Tarifgarantien im Programm.

Preselection kann eine Alternative sein

Für Telekom-Kunden kann sogar Preselection eine gute Möglichkeit sein. Dort legen sich die Kunden auf einen voreingestellten Fremdanbieter fest und nutzt dann immer dessen Tarife. Der Anbieter axion etwa bietet in seinem Tarif Europa+ für 26,99 Euro pro Monat eine Flatrate für innerdeutsche Festnetz-Telefonate, Anrufe in die EU, die USA und Kanada, die Laufzeit liegt bei 12 Monaten. Bei Telebinder gibt es Länderpakete für Preise zwischen 4,90 Euro und 16,90 Euro monatlich. Bei Preselection sollte sich der Kunde jedoch sehr klar über seine individuellen Anforderungen sein und auch die Inlands-Konditionen im Blick behalten.

Erfahren Sie auf der zweiten Seite, welche Sparmöglichkeiten Nicht-Telekom-Kunden haben.

Bild: Arcor Tarifabfrage: Call by Call ohne Anmeldung
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Weitere Sparmöglichkeiten bietet unser vollständiger Tarifrechner.

 
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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RE: Warum wird VoIP nicht erwähnt? Trash 28.01.10 13:24
Warum wird VoIP nicht erwähnt? th.jost 26.01.10 19:18
  

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre