getestet

Ultrabook Asus Zenbook UX21 im Test: Schicker Flachmann

Das dünne Ultrabook im Alu-Gehäuse ist schnell, aber auch teuer
AAA

Mit dem Asus Zenbook UX21 ist eines der ersten Exemplare der neuen Geräte-Kategorie namens Ultrabook in Deutschland erhältlich. Der schicke 12-Zöller ist flach, leicht und schnell und soll sowohl die Netbooks überflüssig als auch dem Macbook Air von Apple Konkurrenz machen. Es ist also kein leichter Auftrag, der das Asus Zenbook UX21 in das Test-Labor von teltarif.de führt.

Ultrabook Asus Zenbook UX21 im TestUltrabook Asus Zenbook UX21 im Test Die erste Kontaktaufnahme mit dem Ultrabook ist durchaus beeindruckend. Das Zenbook UX21 steckt in einem äußerst schicken Metall-Gehäuse, dessen Deckel mit einer äuffäligen Verziehrung aus konzentrischen, gebürsteten Kreisen versehen ist. Die Oberflächen fühlen sich seidig an und sind echte Handschmeichler. Einzig die Kante rund um das Unterteil ist etwas scharf geraten und hätte noch einen weiteren Schliff vertragen können, gerade an den Ecken kann das sogar ein klein wenig schmerzhaft werden, wenn der Laptop ungünstig angepackt wird. Auch beim dauerhaften Schreiben stören die Kanten ein wenig. Insgesamt aber haben die Asus-Designer hier ganze Arbeit geleistet. Die Schnittstellen - je ein USB-2.0- und -3.0-Port, eine Mini-HDMI-Ausgang, ein Mini-VGA-Port sowie ein Headset-Anschluss sind schön ins Gehäuse gefräst. Ein Speicherkartenleser fehlt leider.

Anschlüsse und Verteilung identisch zum Macbook AirAnschlüsse und Verteilung identisch zum Macbook Air Insgesamt erinnert die Gestaltung und Aufteilung der Schnittstellen sowie des sehr stabil wirkenden Display-Scharniers an ein Macbook Air. Dieses zeit sich allerdings noch ein klein wenig flacher am Boden, und auch der Bildschirm trägt beim Apple-Gerät weniger auf. Das Asus Zenbook UX21 hat wiederum das schickere Material und die schönere Oberfläche zu bieten. Mit einem Gewicht von 1 150 Gramm ist das 11,6-Zoll-Ultrabook - auch eine 13,1-Zoll-Variante ist erhältlich - angenehm leicht geraten und wiegt kaum mehr als das 1 080 Gramm leichte Macbook Air in derselben Größe. Die Chiclet-Tastatur hat einen kurzen Tastenhub und flache Tasten, das Feedback könnte etwas besser sein. Das Touchpad ist angenehm groß und funktioniert problemlos.

Flottes Ultrabook dank SSD

Sehr flotte SSD im UltrabookSehr flotte SSD im Ultrabook Nun aber genug der Äußerlichkeiten und hin zu den inneren Werten des ersten Asus-Ultrabooks, und die können sich durchaus sehen lassen. Der Prozessor entstammt der aktuellen Sandy-Bridge-Baureihe von Intel, in unserem Testgerät kam ein 1,6 GHz schneller Core i5-2467M zum Einsatz. Ein Core i7 ist ebenfalls erhältlich. In Verbindung mit den installierten 4 GB Arbeitsspeicher und der äußerst schnellen SSD, die Asus in Größen von 128 und 256 GB anbietet, ist das System aber auch mit dem Core-i5-Chip sehr flott unterwegs. Der Kaltstart dauert nur rund 20 Sekunden, innerhalb von drei bis vier Sekunden erwacht das Zenboock UX21 aus dem Standby-Modus. Dafür verantwortlich ist neben dem Prozessor zum großen Teil die SSD. Im Benchmark-Tets kommt der Datenträger auf Lese-Geschwindigeiten von 192 bis 345 MB pro Sekunde, der Mittelwert liegt bei sehr guten 277 MB pro Sekunde. Auch Programme starten auf dem Ultrabook sehr flott, der Nutzer kommt sich häufig vor, wie auf einem deutlich leistungsstärkeren Laptop. Der Windows Experience Index beträgt 5,5.

Lüftung im Display-ScharnierLüftung im Display-Scharnier Dies gilt allerdings hauptsächlich für die Grund-Funktionen, also Office-Tätigkeiten, Surfen, E-Mail, Videos und Musik. Wird es grafisch anspruchsvoller, etwa bei technisch aufwendigen 3D-Spielen, Video-Schnitt oder ähnlichen Dingen, fehlt dem Ultrabook dann doch die Kraft. Solche Dinge sind nicht unbedingt das Revier des Asus Zenbook UX21. Im Normalbetrieb allerdings leistet sich das Ultrabook kaum Schwächen, und auch der Lüfter läuft - wenn überhaupt - meist kaum hörber. Die Lüftung ist übrigens über das Display-Scharnier gelöst, am Boden und an den Seiten des UX21 gibt es keine Lüftungsschlitze. Wie von Asus-Netbooks bekannt lässt sich auch beim Ultrabook über die Tastenkombination Fn + Leertaste zwischen verschiedenen Leistungs-Modi hin- und herschalten, zur Wahl stehen Entertainment, Quite Office, Battery Saving sowie High Performance.

Erfahren Sie auf der zweiten Seite, wo der gute Sound des Ultrabook herkommt, wie es mit der Akku-Laufzeit aussieht und wie unser Fazit ausfällt.

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