Tablet-Test

Asus Transformer Pad Prime im Test: Schickes Multitalent

Quad-Core-Tablet mit Ice Cream Sandwich und Super-IPS+-Display
AAA

Der Netbook-Pionier Asus hat es als erster Hersteller geschafft, ein Android-Tablet mit Quad-Core-Prozessor auf den deutschen Markt zu bringen. Das Asus Transformer Pad Prime - oder auch Eee Pad Transformer Prime, wie es vor der auf dem Mobile World Congress 2012 verkündeten Umbenennung durch den Hersteller hieß - kommt dabei mit einer mobilen Docking-Station mit echter Tastatur daher, die das Tablet mit den Vorteilen eines Netbooks kombiniert. Auch wenn Apple mit der neuen Generation des iPad gerade wieder einen potenziellen Top-Seller auf den Markt gebracht hat, lauert mit dem Asus Transformer Pad Prime ein echter Herausforderer auf seine Chance.

Asus Eee Pad Transformer Prime TF201 (32GB)

Asus Transformer Pad Prime im TestAsus Transformer Pad Prime im Test Fangen wir mit den schnöden Äußerlichkeiten an. Hier sammelt das neue Asus-Tablet gleich einmal kräftig Punkte, denn das Transformer Pad Prime steckt in einem wunderschönen Metall-Gehäuse, das leicht gebürstet und mit einem schicken, kreisförmigen Muster verziert ist. Im linken Bereich der Rückseite sitzt ein Lautsprecher hinter feinen Bohrlöchern versteckt, mittig am oberen Rand wurde die 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz platziert, vorne gibt es eine weitere Webcam mit 1,2 Megapixel für Video-Telefonie. Rund um das Tablet finden sich die üblichen Anschlüsse wie Kopfhörerbuchse, MicroSD-Slot, Lautstärkeregelung und Micro-HDMI-Port. An der Unterseite sind die Verriegelungen und der Anschluss für die Docking-Station zu finden. Mit 586 Gramm Gewicht ist das 8,3 Millimeter dünne Tablet angenehm leicht.

Super-IPS+-Display als echtes Highlight

Super-IPS+-Display mit guter BlickwinkelstabilitätSuper-IPS+-Display mit guter Blickwinkelstabilität Die Docking-Station hat eine Chiclet-Tastatur, die mit einer Reihe von Sondertasten für Android-Funktionen ausgestattet ist. So gibt es etwa Knöpfe für Home, Zurück, Browser starten, WLAN, und einige mehr. Unterhalb der Tastatur wurde das Touchpad mit integriertem Mausbutton platziert. An den Seiten des ebenfalls in Metall gekleideten Docks finden sich ein normalgroßer USB-Port sowie ein Speicherkartenleser. Über die USB-Schnittstelle lassen sich auch Zubehörteile wie eine Maus oder eine externe Festplatte anschließen. Im Inneren des Tastatur-Teiles wurde ein 25 Wh starker Akku verbaut, im Tablet selbst ist eine identische Batterie vorhanden. Es lässt sich also die Laufzeit mit Hilfe der Tastatur fast verdoppeln, gerade auf Reisen ist das sehr praktisch. Die Verriegelung mit dem Tablet wirkt stabil, sie lässt sich über einen Schieberegler lösen. Einzig die Gummi-Abdeckung für den USB-Port ist sehr fummelig gelöst und dürfte sich schnell verabschieden.

Echte Tastatur - für Vieltipper unersetzlichEchte Tastatur - für Vieltipper unersetzlich Einmal angeschaltet, begrüßt den Nutzer die aktuelle Android-Version 4.0.3 Ice Cream Sandwich auf dem Asus Transformer Pad Prime. Asus hat die Oberfläche nahezu überhaupt nicht angepasst, so dass dem Nutzer der "reine" Android zur Verfügung steht. Bei der Benutzung fällt als weiteres echtes Highlight das Display des Tablets auf. Das Super-IPS+-Panel bietet eine hervorragende Blickwinkelstabilität, ist sehr hell und gestochen scharf. Auch bei längerer Nutzung stellt sich kaum ein Ermüdungseffekt bei den Augen ein. Das Asus Transformer Pad Prime hat zudem noch einen speziellen Outdoor-Modus zu bieten. Dieser ist für die Nutzung in sehr heller Umgebung gedacht und steigert die Helligkeit des Displays noch einmal um ein paar Prozent. Das führt zwar zu einem steigenden Stromverbrauch, kann aber auch wirklich praktisch sein. Die Auflösung liegt bei 1 280 mal 720 Pixel - bis zum Auftauchen des neuen iPad war das noch "State of the Art", jetzt wirkt es fast ein wenig unterdimensioniert.

Erfahren Sie auf der zweiten Seite, wie schnell das Quad-Core-Tablet ist und wie es um Kamera und Akku-Laufzeit bestellt ist.

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