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Tablet-Markt: Asus will 2012 Samsung überholen

Derzeit werden noch deutlich mehr Netbooks als Tablets verkauft
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Tablets kommen langsamer in Fahrt als gedachtTablets kommen langsamer in Fahrt als gedacht Dieses Jahr sollte es so richtig losgehen, da waren sich Hersteller und Experten einig: 2011 sollte das Jahr der Tablets werden, die vorherige Hype-Kategorie der Netbooks sehe schweren Zeiten entgegen. Nun neigt sich das Jahr dem Ende zu, und der Tablet-Markt hat sich tatsächlich deutlich vergrößert. Es gibt viele Modelle verschiedenster Hersteller, die auf das Google-Betriebssystem Android setzen, andere Plattformen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Noch immer scheint es allerdings so, als wären die Verkaufszahlen nicht so sehr in die Höhe geschnellt wie erwartet. Netbook-Pionier Asus etwa hat laut Digitimes für die eigene Modellpalette prognostiziert, das 2011 noch immer fast dreimal mehr Netbooks als Tablets verkauft würden. Für das kommende Jahr hat Asus allerdings große Ziele mit den Eee Pads.

Im Laufe dieses Jahres wird Asus voraussichtlich insgesamt 4,8 Millionen Netbooks verkaufen, wenn die eigenen Vorhersagen stimmen. Bei den Tablets wird Asus wohl nur auf 1,8 Millionen Stück kommen, erst 2012 soll es richtig losgehen. Asus kalkuliert für das kommende Jahr recht konservativ mit drei Millionen verkauften Tablets. Der Hersteller hofft allerdings, diese Zahl auf sechs Millionen verdoppeln zu können. Das große Ziel ist es, Samsung von seiner Spitzen-Platzierung bei den Android-Tablets zu verdrängen. Das könnte Asus gelingen, wenn sich das Eee Pad Transformer Prime als erstes Quadcore-Tablet gut verkauft und weitere Modelle ebenso gut einschlagen wie etwa das recht beliebte erste Eee Pad Transformer. Samsung hat in der Zwischenzeit noch immer mit juristischen Streitigkeiten mit Tablet-Platzhirsch Apple und den erwirkten Verkaufsverboten zu kämpfen.

Wachablösung dürfte 2012 erfolgen

In Zukunft werden sich die Gewichte also weiter zu Gunsten der Tablets verschieben. Die Verkaufszahlen der Netbooks werden bei Asus wohl weiter sinken, erwartet werden bei dem taiwanesischen Hersteller noch zwischen drei und vier Millionen Exemplare. Immer wichtiger werden hier die Schwellen- und Entwicklungsländer, denn dort können die Netbooks mit ihrem geringen Preis und ordentlichem Leistungsvermögen noch immer auf Zuwachs hoffen. 2012 dürfte dann - zumindest bei dem Eee-PC-Hersteller - für die Netbooks tatsächlich den Rückzug ins zweite Glied bedeuten.

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