Hands-On

Asus FonePad: Intel-Tablet zum Telefonieren ausprobiert

Gute Ausstattung und günstiger Preis sollen Kunden locken
Aus Barcelona berichtet
AAA

Das Asus FonePad im Hands-On. Für weitere Bilder bitte Klicken.Das Asus FonePad im Hands-On. Für weitere Bilder bitte Klicken. PadFone, FonePad - Asus stiftet mit den Bezeichnungen der beiden neuen Modelle ein wenig Verwirrung. Während das PadFone-Konzept bereits in die dritte Runde geht, ist das FonePad ein neues Gerät. Während Asus-Boss Jonney Shih betonte, es handele sich hierbei um die neue, perfekte Kombination aus Smartphone und Tablet in einem Gerät, ist das FonePad vor allem eines: ein mit einem Preis von 229 Euro günstiges und durchaus schickes Android-Tablet mit interessanter Hardware und Telefonie-Funktion.

Asus Fonepad

Asus setzt hier nicht, wie man vermuten könnte, auf eine optisch abgewandelte Version des ebenfalls von den Taiwanesen produzierten Google Nexus 7, sondern verbaut statt der ARM-Basis einen Intel-Prozessor. Der Intel Atom Z2420 mit 1,2 GHz kann dank Hyper-Threading auch mit einem einzelnen Rechenkern zwei Prozesse parallel ausführen. Die Kombination von Intel-Chip und Android als Betriebssystem - ausgeliefert wird das Asus FonePad mit der aktuellsten Version 4.2 Jelly Bean - ist derzeit noch nicht besonders verbreitet, läuft aber beim ersten Ausprobieren durchaus flüssig, die Performance dürfte für den Alltag mehr als ausreichen. Der Arbeitsspeicher liegt bei 1 GB, Asus verbaut zudem 16 GB internen Speicher, der sich mit einer MicroSD-Karte aufrüsten lässt.

Keine Haupt-Kamera am deutschen Modell

Das mit 340 Gramm angenehm leicht geratene Tablet liegt gut in der Hand. Die Rückseite ist, bis auf eine schmale Kunststoff-Abdeckung über den Slots für SIM- und Speicherkarte - aus Aluminium und wirkt durchaus edel. Während die internationale Version des Tablets eine zusätzliche Kamera an der Rückseite aufweist, müssen die deutschen Kunden nur mit der 1,2-Megapixel-Frontkamera auskommen. Neben 3G kommuniziert das Asus FonePad auch über WLAN-n und Bluetooth. LTE unterstützt das Tablet nicht, dafür aber immerhin HSPA+ mit bis zu 21,6 MBit/s.

Noch nicht ausprobieren konnten wir die Telefonie-Funktion des Tablets. Asus verspricht jedoch dank Mikrofonen mit aktive Rauschunterdrückung eine gute Sprachqualität - das muss sich in einem späteren Test zeigen. An sich ist die Telefonie-Funktion vom Hersteller eher weniger hoch gewichtet, ein Headset zu benutzen bietet sich bei der Größe zudem ohnehin an. Praktisch ist in jedem Fall die Möglichkeit, SMS und WhatsApp oder ähnliche Messenger auf dem Tablet nutzen zu können. Das Asus FonePad kommt im April in Deutschland in den Handel und kostet 229 Euro.

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