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SmartPad & Co.: Drei Tablet-PCs gegen das Apple iPad

09.08.2010
18:18

Archos 7 Home Tablet, 1&1 Smartpad und Camangi WebStation treten an

Inhaltsverzeichnis:

1. Neofonie steht mit WeTab in den Startlöchern
2. Die drei Tablet-PCs gegen das Apple iPad

Spätestens seit dem Verkaufsstart des Apple iPad ist das Thema Tablet-PC auch hierzulande in aller Munde. Während einige Medien in diesem Zusammenhang bereits von einer technischen Revolution sprechen und das Ende der Netbook-Ära vorhersagen, stehen viele Branchenkenner dem ganzen Trubel um die flachen Alleskönner noch ziemlich gelassen gegenüber. Nichts desto trotz: Tablets kommen an bei den Verbrauchern und scheinen sich auch blendend zu verkaufen. So gab Apple-Chef Steve Jobs vor ein paar Tagen bekannt, dass sein Unternehmen innerhalb von 90 Tagen nach Verkaufsstart weltweit bereits mehr als 3,3 Millionen iPad absetzen konnte.

Kein Wunder also, dass auch andere Hardware-Hersteller mittlerweile angekündigt haben, noch in diesem Jahr eigene Tablet-Modelle auf den Markt zu bringen. Auch deutsche Hersteller wie Neofonie mit dem WeTab und e-noa mit dem Interpad stehen bereits in den Startlöchern, um dem bisherigen Flagschiff iPad in den kommenden Monaten Konkurrenz zu machen. Bereits in Deutschland erhältlich sind das Archos 7 Home Tablet, die Camangi WebStation und das SmartPad vom Internetprovider 1&1.

Archos 7 Home Tablet unter 200 Euro erhältlich

Archos 7 Home Tablet
Archos 7 Home Tablet
Mit 199 Euro am preiswertesten ist das 7 Home Tablet von Archos. Der große Bruder des Archos 5 misst 203 mal 107 mal 12 Millimeter und wiegt nur 388 Gramm. Das Android-Tablet ist mit einem 7 Zoll großen resistiven Touchscreen mit 800 mal 480 Bildpunkten ausgestattet und verfügt neben einem 600-MHz-ARM-Prozessor über magere 128 MB Arbeitsspeicher. Im Gegensatz zum Apple iPad bringt das Archos Tablet allerdings einen USB-Anschluss sowie einen microSD-Slot mit sich, über den sich der eingebaute Speicherplatz von 8 GB um maximal 32 GB erweitern lässt.

Ausgeliefert wird das Home Tablet mit dem mittlerweile veralteten Android 1.5 als Betriebssystem, was einige Nachteile mit sich bringt. So können Nutzer nicht auf das Angebot des Android Marketplace zugreifen und müssen stattdessen mit dem hauseigenen AppsLib-Store vorlieb nehmen, welcher derzeit nur einen Bruchteil der verfügbaren Android-Apps beherbergt. Laut Hersteller reicht die Akku-Leistung für rund sieben Stunden Video-Wiedergabe (720p). Bei reiner Audio-Wiedergabe soll die Batterie sogar bis zu 44 Stunden lang halten.

Camangi WebStation 171 kommt mit zwei USB-Anschlüssen

Camangi Webstation 171
Camangi Webstation 171
Knapp 100 Euro teurer, aber fast genauso leicht und handlich wie das Archos 7 Home Tablet ist die WebStation 171 von Camangi. Die Redaktion von teltarif.de hat das Modell übrigens bereits ausführlich getestet. Das Tablet verfügt ebenfalls über ein 7 Zoll großes resistives Touchscreen-Display mit 800 und 480 Pixel. Im Inneren werkeln ein Marvell-Prozessor (PXA303) mit einer Taktrate von 624 MHz und nur 128 MB Arbeitsspeicher vor sich hin. Wie auch beim Home Tablet setzt der Hersteller beim Betriebssystem auf das veraltete Android 1.5. Ebenfalls nicht möglich ist bei diesem Tablet der Zugang zum Android Market. Kunden müssen auf den hauseigenen App-Store zurückgreifen, wenn sie weitere Anwendungen auf der WebStation installieren möchten.

Ein weiteres Manko ist die Reaktionsgeschwindigkeit. So kann sich das Öffnen von Apps, das Laden von Webseiten oder das Tippen auf der virtuellen Tastatur ziemlich schnell zur Geduldsprobe entwickeln. Auch der integrierte Lagesensor, der für die automatische Display-Umstellung von Hoch- auf Querformat und umgekehrt zuständig ist, entpuppte sich im Test alles andere als schnell.

Positiv hingegen fallen die beiden USB-Anschlüsse auf. Hier kann der Nutzer sein Tablet mit dem PC synchronisieren, eine externe Tastatur oder einen UMTS-Surf-Stick anschließen, um unabhängig von der WLAN-Verbindung mobil zu surfen. Ein GPS-Modul rundet das Angebot ab. Zum Lieferumfang gehört übrigens auch eine 8 GB große microSD-Karte, um den internen Speicher von 256 MB zu erweitern - mehr Speicherplatz ist nicht drin.

1&1 SmartPad vorerst nur DSL-Neukunden zu haben

1&1 SmartPad
1&1 SmartPad
Eine Sonderrolle nimmt das SmartPad von 1&1 ein. Seit Anfang Juli bietet der Internetdienstleister aus Montabaur seinen Kunden das Android-Tablet kostenfrei an, wenn sie sich für einen neuen 1&1-DSL-Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit entscheiden. Im freien Verkauf ist das SmartPad derzeit noch nicht zu haben. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass das Tablet in absehbarer Zeit zum Preis von 299 Euro (laut 1&1-Homepage) auch Nicht-Kunden angeboten wird.

Auf der zweiten Seite unseres Tablet-Vergeichs ziehen wir den Vergleich der drei vorgestellten Geräte zum Apple iPad.
 

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
1&1 koelli 22.12.10 21:13
resistives Display - lächerlich!!! matthias.mae. 15.08.10 13:56
Lachhaft hansibubi 15.08.10 11:31
Ernstzunehmende Konkurrenz fürs iPad? jackpot 11.08.10 15:22
  

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre