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Archos 70b und Hanvon HPad - eReader oder Android-Tablet?04.03.2011
18:48 Wir haben uns die beiden Geräte auf der CeBIT angeschautInhaltsverzeichnis:1. Der Archos 70b eReader: solides Einstiegsgerät mit kleinen Schwächen2. Hanvon HPad A116: besseres Display und mehr Leistung ![]() Archos 70b eReader: mattes 7-Zoll-TFT-Display Hanvon (Halle 17, Stand A11) und Archos (Halle 15, Stand D62) haben eines gemeinsam: Beide Unternehmen zeigen zurzeit in Hannover zwei Android-Tablets mit 7-Zoll-Touchscreen, die sich besonders zum Lesen von elektronischen Büchern eignen sollen. Hanvon beispielsweise bewirbt auf seiner Internetseite das HPad als "Super Multimedia E-Reader". Der Wettbewerber aus Frankreich stellt beim "Archos 70b eReader sogar im Namen des Tablets die besondere Eignung als elektronisches Lesegerät aus. Alles nur Marketing? Wir haben beide Geräte auf der CeBIT ausprobiert und uns angeschaut, ob sie wirklich als eReader taugen. Der Archos 70b eReader: solides Einstiegsgerät mit kleinen SchwächenDer 190 mal 130 mal 11,2 Millimeter große und 370 Gramm schwere Archos 70b eReader mit Android 2.1 (Eclair) ist vergleichsweise kompakt und liegt gut in der Hand. Das Gerät besteht zwar aus Vollplastik, macht aber einen robusten und gut verarbeiteten Eindruck. Obwohl es sich bei dem 7-Zoll-Display um einen resistiven Touchscreen handelt, reagierte er im Test vergleichsweise gut. Um Eingaben zu tätigen reichte bereits leichter Druck. Abstriche muss man allerdings bei der Anzeigequalität machen. So ist die Auflösung mit 800 mal 480 Pixeln relativ niedrig. Außerdem erscheinen die Farben ziemlich blass auf dem Display. Positiv ist jedoch, dass der matte Touchscreen kaum spiegelt, was auch der Verwendung im freien zugutekommen dürfte. Archos hat dem 70b eReader eine eigene Benutzeroberfläche spendiert, die offenbar an ein Bücherregal erinnern soll. Auf dem Homescreen zeigt das Tablet daher die zuletzt gelesen Bücher und Teile der virtuellen Bibliothek. Von Werk aus unterstützt der eReader die Anzeige von Adobe-DRM-geschützten EPUB- und PDF- sowie FB2-Dateien. Dem Kauf von aktuellen Bestsellern als eBook steht also nichts im Weg. Öffnet man ein eBook, lassen sich die Seiten wahlweise mithilfe des Touchscreens und den mechanischen Tasten, jeweils eine links und rechts am Displayrand, umblättern. Anders als bei einem eBook-Reader mit eInk-Display werden neue Buchseiten ohne nennenswerte Verzögerung angezeigt. Die Schriftgröße kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Ebenso lassen sich Lesezeichen anlegen. Ins Internet per WLANÜber WLAN b/g verbindet sich der Archos 70b eReader mit dem Internet. Zwar surft es sich nicht so komfortable wie beispielsweise mit einem iPad. Für gelegentliche Ausflüge ins World Wide Web und zum Abfragen von E-Mails ist der Archos 70b aber durchaus brauchbar. Videos soll das Gerät bis zu einer Auflösung von 720p abspielen können. Davon konnten wir uns leider nicht am Stand überzeugen. Musik gibt der Reader über den eingebauten Lautsprecher wieder. Für einen besseren Klang ist es jedoch unumgänglich Kopfhörer an die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse anzuschließen. Der interne Datenspeicher beträgt 4 GB. Er lässt sich durch SD-Karten erweitern. Der offizielle Android-Market ist nicht verfügbar. Wer mit dem Funktionsumfang des Gerätes noch nicht ganz zufrieden ist, kann diesen trotzdem durch Anwendungen aus der "Archos Appslib" erweitern. Im Datenblatt gibt Archos die Laufzeit mit "8 Stunden Websurfen" an. Man habe jedoch ausprobiert, dass der eReader im Lesebetrieb sogar über 10 Stunden durchhalte, erklärten Mitarbeiter von Archos im Standgespräch. Die UVP liegt bei 129,99 Euro. Sie wird bereits jetzt von einigen Online-Händlern unterboten.
Auf der zweiten Seite erfahren Sie mehr über das HPad A 116, welches mehr als nur ein eBook-Reader sein möchte.
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