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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 11.02.2012 |
E-Plus: Netzüberlast als Grund für Rufnummern-Sperre12.02.2009
14:06 Netzbetreiber bezieht zur Sperre verschiedener Einwahlnummern Stellung
Wie berichtet hat E-Plus den Zugang
zu weiteren Rufnummern im deutschen Festnetz gesperrt. Davon
betroffen sind unter anderem Einwahlnummern zu Calling-Card-Plattformen,
als auch Konferenz-Systeme. Anstelle der gewünschten Verbindung hören die Anrufer
lediglich eine gebührenfreie Ansage, der zufolge die gewählte Nummer aus dem E-Plus-Netz
nicht erreichbar sei.
Während wir auf eine Stellungnahme der E-Plus-Pressestelle noch immer warten, erhielten Leser inzwischen eine schriftliche Information zu dieser Problematik von der Kundenbetreuung des drittgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreibers. Im der teltarif.de-Redaktion vorliegenden Schreiben heißt es wörtlich, "ein extrem hohes Verkehrsaufkommen zu einigen deutschen Festnetznummern" führe "zu Überlastungen zwischen dem E-Plus-Netz und Festnetzanbietern". Überlastung der Netzübergänge als Grund für die Sperre?Wie es im Schreiben weiter heißt, sah sich E-Plus wegen der angeblichen Überlastung gezwungen, den Zugang zu Rufnummern einiger Anbieter einzuschränken, um - so wörtlich - "den normalen Netzbetrieb" nicht zu gefährden. Schon im vergangenen Jahr hatte E-Plus die Einwahlnummern einiger Sprach-Chat-Lines gesperrt. Während im Schreiben an die Kunden von einer Einschränkung die Rede ist, sind die betroffenen Rufnummern in der Praxis aus dem E-Plus-Netz nicht mehr erreichbar. Auch o2 hatte im vergangenen Jahr damit begonnen, Festnetz-Einwahlnummern für Calling-Cards, Chats oder Radio via Telefon zu limitieren. Dabei waren und sind die betroffenen Rufnummern aus dem o2-Netz jedoch zumindest hin und wieder erreichbar. Ansonsten ist ein Besetztzeichen oder eine "tote Leitung" zu hören. Laut E-Plus "einvernehmliche Lösung" mit Anbietern angestrebtE-Plus kündigt gegenüber den betroffenen Kunden an, mit den jeweiligen Anbietern eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Wie diese aussehen könnte, verrät der Netzbetreiber jedoch nicht. Allerdings heißt es im Schreiben, es könne unter Umständen einige Wochen dauern, bis die Lösung gefunden sei. Bis dahin könne E-Plus die Rufnummern nicht wieder freigeben. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwieweit dem Netzbetreiber wirklich an einer Lösung gelegen ist, die den Kunden die Anwahl der von ihnen genutzten Dienste wieder ermöglicht. Zumindest einige der schon im Sommer letzten Jahres gesperrten Rufnummern sind auch heute noch nicht wieder aus dem E-Plus-Netz erreichbar. Inwieweit E-Plus hier versucht hat, einvernehmliche Lösungen im Interesse der Kunden herbeizuführen, ist nicht bekannt. Anzeige:
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