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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 09.02.2010 |
Wer mit der Auswahl an Radiosendern im
Äther nicht zufrieden ist und vielleicht auch seine digitale
Musiksammlung kostenlos erweitern will, sollte sich im World Wide Web
umsehen. Dort warten tausende Internet-Radios auf Hörer. Von raren
Jazz-Aufnahmen aus den 20er Jahren bis hin zu puertoricanischer Salsa
ist für jeden Geschmack etwas dabei. Internet-Radio-Programme wie
Streamripper, Screamer Radio, clipinc, Phonostar Player oder
Nexus Radio sortieren die Stationen und Musik-Streams nach Genre und
Herkunft und schneiden einzelne Titel oder ganze Sendungen mit -
völlig legal.
Als kostenlose Open-Source-Software empfiehlt sich beispielsweise der Streamripper, der Sendungen, die in den Formaten Shoutcast und Icecast über das Internet verbreitet werden, empfängt und aufzeichnet. Musikliebhaber verschiedenster Couleur kommen auf ihre Kosten, weil sich viele Shoutcast-Sender ganz einzelnen Musikstilen verschrieben haben, sei es Klassik, Ska, House, Country, Drum and Bass oder Heavy Metal. Shoutcast-Anbieter Nullsoft, der zu AOL gehört, gibt die Zahl der verfügbaren Sender mit mehr als 18 000 an. Eigentlich wird der unter streamripper.sourceforge.net erhältliche Streamripper per Kommandozeile gesteuert. Für die meisten Anwender ist das jedoch zu kompliziert. Deshalb gibt es inzwischen auch Benutzeroberflächen für die Software. Für Nutzer des Audioplayers Winamp steht auch ein Plugin zur Verfügung. Der Streamripper zeichnet mit den Songs auch die Metadaten auf, also Informationen zu Interpreten und Titeln, und liefert fertige Audiodateien für die private Musikbibliothek. Die Qualität entspricht der Datenrate des aufgezeichneten Programms. Schlank und übersichtlich präsentiert sich die schwedische Freeware Screamer Radio, die unter www.screamer-radio.com bereitsteht. Die mitgeschnittenen Audio-Streams in den Formaten Shoutcast, Icecast, OGG Vorbis, WMA und AAC lassen sich als MP3- oder OGG-Vorbis-Dateien ablegen. Zu den voreingestellten Sendern kann der Nutzer beliebig viele Stationen hinzufügen. Die deutsche Sprache für die Menüführung ist nach der Installation in den Einstellungen wählbar.
Kostenlose Basisversionen zum Mitschneiden von Musik
Für Nutzer, die besonders an englischsprachigen Programmen und
Beiträgen interessiert sind, könnte das Software-Angebot von Nexus
Radio unter www.nexusradio.com interessant sein. Insgesamt 8 000 Sender sind dem Anbieter zufolge in dem Programm voreingestellt. Eine
deutsche Sprachversion ist nicht verfügbar. dpa / Anja Zimmermann
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