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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
avanio/Funsurf24 zahlt Internet-Gebühren zurück10.02.2009
14:17 Provider kündigt außerdem Rückzug aus Schmalband-Geschäft an
Internetnutzer, die sich vom 10. bis zum 20. Juni 2005 über das Einwahltool Smartsurfer von
web.de im Zugang vanio.flexi des Internetproviders avanio bzw. Funsurf24 eingewählt
haben, können jetzt endlich darauf hoffen, unwissentlich gezahlte "Monatsgebühren" zurückzuerhalten. Die
Verbraucherzentrale Berlin
berichtet, die Funsurf24 GmbH habe sich am 21. Januar dieses Jahres vor dem Landgericht Dresden dazu
verpflichtet, bei Vorlage der entsprechenden Belege für die Einwahl zu dem betreffenden Zeitpunkt diesen
Internetnutzern in Zukunft keine Gebühren mehr einzuziehen und für die Vergangenheit die Hälfte der bereits
eingezogenen Gebühren zu erstatten. Damit könnte womöglich eines der für Verbraucher
ärgerlichsten Kapitel der vergangenen Jahre im Internet-by-Call-Bereich abgeschlossen werden.
Der Vergleich zwischen der Funsurf24 GmbH und der Verbrauchernzentrale vor dem Landgericht Dresden beinhaltet
unter anderem die Rückerstattung der Hälfte der bereits gezahlten Grundgebühren durch die Funsurf24, teilen
die Verbraucherschützer mit, ansonsten drohe der Funsurf24 eine Vertragsstrafe. Für die Rückerstattung und
die Beendigung weiterer Monatsbeitragsrechnungen durch die Funsurf24 müssen die
Verbraucher allerdings folgende Nachweise vorlegen:
Stiftung Warentest geht von bis zu einer Million vanio-flexi-Nutzern ausWie bereits mehrfach von teltarif.de berichtet, hatten zahlreiche Internet-by-Call-Nutzer über das Einwahltool Smartsurfer automatisch eine Online-Verbindung im Tarif vanio.flexi aufgebaut. Durch die Einwahl entstanden vielen Nutzern sogenannte "Clubmitgliedschaftsgebühren", die der Anbieter für bestimmte Zusatzdienste erhob. Das Fatale: Die Nutzer wurden - wie im herkömmlichen offenen Internet by Call - bei der Einwahl ins Internet nicht über die zusätzlich anfallenden Kosten informiert, zudem berechnete avanio/Funsurf24 den Nutzern nach der ersten Einwahl die Gebühren jeden Monat auf Neue. Zahlreiche Betroffene bemerkten den Posten, der in den meisten Fällen bei 4,50 Euro lag, erst nach Jahren - selbst in den vergangenen Wochen erreichen die teltarif.de-Redaktion noch E-Mails von Internetnutzern, die die Kosten für das ungewollte Abo erst jetzt entdeckt haben. Nach Schätzungen der Stiftung Warentest sind 800 000 bis eine Million Surfer über den Smartsurfer bei vanio.flexi gelandet. "Wohl weit über zehn Millionen Euro kassiert die Funsurf24 GmbH als avanio-Anbieter von Surfern, die sich auf der Suche nach dem günstigsten Minuten-Tarif über den Smartsurfer und vanio.flexi eingewählt haben", mutmaßte das Institut im November 2008. Die Verbraucherzentrale Berlin ist gegen diese Form der unerwünschten Mitgliedschaft gerichtlich vorgegangen und hat die Funsurf24 GmbH im Dezember 2007 auf Unterlassung verklagt. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale hatten die Geschädigten lediglich einen Vertrag über die einmalige Nutzung des Internetzugangs geschlossen. Wie die Verbraucherschützer mitteilen, haben sich bei ihnen über 400 Betroffene gemeldet, zudem gehen sie von weiteren ahnungslosen "Beitragszahlern" aus. Die Verbraucherzentrale Berlin rät daher allen früheren Smartsurfer-Nutzern und avanio-Kunden, ihre Telefonrechnung daraufhin zu überprüfen, ob dort ein "avanio-Internetzugang" abgerechnet wird. Entsprechende Musterbriefe, um der Abbuchung zu widersprechen, und die genauen Bedingungen für die Rückerstattung sind auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Berlin unter http://www.vz-berlin.de/avanio zu finden. Funsurf24: Kein Geschäft mehr mit Schmalband-Zugängen zu machenDie Funsurf24 GmbH hat dagegen angekündigt, ihr Angebot von Schmalband-Internetzugängen demnächst einzustellen. Dies betreffe sowohl By-Call-Internetzugänge als auch "registrierungspflichtige Internet-by-Call-Tarife mit monatlicher Grundgebühr" wie etwa den vanio.flex. Die offizielle Begründung des Unternehmens: "Wegen der andauernden Wirtschaftskrise rechnen wir mit einem sprunghaften Anstieg von Kunden, die auf der Suche nach einer günstigen DSL-Flatrate sind", sagt Funsurf-Geschäftsführer David Gregor. Noch im Mai vergangenen Jahres hatte das seit Jahren in der Kritik von Verbraucherschützern stehende Unternehmen von einer "gegen die Funsurf24 GmbH angezettelten Kampagne" gesprochen. Zurzeit ist die Einwahl über den Zugang vanio.flexi noch möglich, die "monatlichen Grundkosten" liegen inzwischen bei 5,22 Euro. Mit der Einstellung des Angebots von Schmalband-Internetzugängen wolle die Funsurf24 GmbH "auf die sich wandelnden technischen Voraussetzungen bei den Nutzern reagieren und sich zukünftig ganz auf profitable Geschäftszweige konzentrieren". Hierzu gehörten auch Zusatzdienstleistungen und werbefinanzierte Angebote. Bleibt abzuwarten, was sich dahinter verbergen wird. Strafverfahren gegen zwei avanio-VerantwortlichLaut einem aktuellen Bericht der Stiftung Warentest läuft gegen die zwei avanio-Verantwortlichen ein Strafverfahren. Sie würden gewerbsmäßigen Betrugs in 416 Fällen beschuldigt und hätten jetzt Gelegenheit, zur Anklageschrift Stellung zu beziehen. Danach werde der zuständige Strafrichter am Amtsgericht Dresden entscheiden, ob ein Hauptverfahren eröffnet oder das Verfahren vorläufig einstellt werde. Weitere Artikel zu ungewollten Clubmitgliedschaften bei avanio
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| avanio-Rückzahlung | klinghaus | 21.01.10 15:38 | |||||||
| Dialup Nutzer immer doppelt gestraft | H.ATE | 11.02.09 01:36 | |||||||
| RE: funsurf24 / avanio | Leidensgeno. | 02.08.08 23:22 | |||||||
| funsurf24 / avanio | gbischmi | 31.07.08 10:05 | |||||||
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