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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Die Fakten: So sieht der All-IP-Anschluss der Telekom aus22.01.2009
18:48 Die Vor- und Nachteile eines entbündelten DSL-Anschlusses für den NutzerInhaltsverzeichnis:1. Welche Folgen hat Call&Surf IP für den Anwender?2. Dienstmerkmale und Hardware der Call&Surf-IP-Anschlüsse
DSL-Neukunden der Deutschen Telekom können
künftig in den Call&Surf-Paketen zwischen einem echten
Festnetz-Telefonanschluss und einem
entbündelten DSL-Anschluss wählen. Der
hauptsächliche Unterschied der reinen DSL-Anschluss-Variante, die der Kunde von der Telekom nur
auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin geschaltet bekommt, zum herkömmlichen Festnetzanschluss:
Der Kunde telefoniert über die Breitband-Internetleitung.
Während die Wettbewerber der Telekom jetzt aufschreien und vor dem Ende des Kosten sparenden
Telefonierens per Call by Call oder
Preselection warnen, will die Telekom die ganze Aufregung
nicht verstehen und verweist auf die Wahlmöglichkeit des Kunden. Was aber bedeutet das neue
T-Home-Angebot für den Nutzer? Hat der All-IP-Anschluss wirklich nur Nachteile gegenüber einem
herkömmlichen Festnetzanschluss oder kann auch etwas für den Telefonanschluss über die
Breitband-Leitung sprechen? Wir verschließen unsere Ohren vor dem Marktgeschreie der Anbieter
und klären über die Folgen für die Anwender auf.
nächste Seite: Dienstmerkmale und Hardware der Call&Surf-IP-Anschlüsse
Sprach- und Internetdienste nur über die DSL-Leitung
Allerdings nutzt der DSL-Kunde der Deutschen Telekom, der sich für die All-IP-Variante entscheidet, die Telefon- und Internetdienste nicht mehr über zwei getrennte Netze sondern nur noch über - nach aktuellem Stand - die DSL-Leitung, so wie es seit längerem auch bei anderen DSL-Anbietern wie etwa 1&1 und freenet oder seit kurzem auch bei der Telekom-Tochter congstar der Fall ist. Das heißt, auch die Sprache wird über die DSL-Leitung übertragen - im Grunde genommen handelt es sich um klassische Internet-Telefonie (VoIP) nach dem SIP-Standard. Ein netzseitiges Quality of Service (QoS), wie es bei NGN vorgesehen ist, gibt es hier nicht. Hier werden die ersten Nutzerberichte zur Gesprächsqualität interessant sein. Kein Kosten sparendes Telefonieren per Call by Call oder Preselection möglichAuch wenn die Telekom selbst keine unterschiedlichen Preise für die Nutzung der Call&Surf- und der Call&Surf-IP-Anschlusspakete abrechnet, so kann den Nutzern der All-IP-Anschlüsse der Telekom ein erhebliches Einsparpotenzial verloren gehen. An den Call&Surf-IP-Anschlüssen sind nämlich keine Telefonate über alternative Anbieter per Call by Call oder Preselection mehr möglich. Auch in Zeiten der Flatrate ist das Telefonieren per Call by Call und Preselection immer noch für viele Telefonteilnehmer sehr interessant, da auch in den Telefon-Flatrates in der Regel nur Gespräche ins deutsche Festnetz abgedeckt sind, nicht aber Anrufe in die Mobilfunknetze oder ins Ausland. Beispielsweise telefonieren die Telekom-Kunden im Tarif Call&Surf Comfort IP für 19 Cent pro Minute in ein deutsches Mobilfunknetz, per Call by Call ist dies für knapp 10 Cent pro Minute möglich. Call&Surf-IP-Kunden können zwar nicht über diese alternativen Telefondienste telefonieren, dafür aber wohl die bekannten Tarifoptionen der Telekom für Verbindungen ins Ausland oder in die Mobilfunknetze zum Anschlusspaket hinzubuchen, wenn sie regelmäßig häufiger dorthin telefonieren. So können Nutzer mit entsprechendem Telefonverhalten die Kosten zumindest etwas drücken. Auf der zweiten Seite erhalten Sie Informationen zur Hardware und zu den Telefonmerkmalen der All-IP-basierten Call&Surf-Anschlüsse der Deutschen Telekom.
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