Die Palette von Multimedia-Möbeln wird immer
breiter. Zahlreiche Hersteller zeigen auf der internationalen
Möbelmesse
imm cologne in Köln
noch bis zum 25. Januar Sofas oder
Sideboards, die sich mit Unterhaltungselektronik verbinden lassen. Ob
Audio, Video,
Internet oder Konsolenspiele - gerade Männer schätzten
"intelligente Möbel" ohne Kabelsalat, sagt Markus Majerus von der
Koelnmesse, die die Möbelschau ausrichtet.
"Multimediamöbel für die spannende Unterhaltung zu Hause" werden
dort als einer der Trends des Jahres bezeichnet. Dabei gehe es nicht
mehr nur um sogenannte Lowboards für den Flachbildfernseher. Sofas
würden zum Medien-Center, das im Wohnzimmer einen zentralen Platz
hat. Die technischen Elemente würden dezent hinter Fronten versteckt
oder mit LED-Licht inszeniert.
So zeigt zum Beispiel der Hersteller Willisau aus der Schweiz das
"iBoard", ein Sideboard mit eingebauter Docking Station für den
MP3-Player. Per Funk wird das Signal auf eine tragbare Lautsprecheranlage
mit bis zu 100 Meter Reichweite übertragen. Mehrere Hersteller
präsentieren Sitz- und Liegemöbel, die per Verkabelung oder Funk das
Musikhören, E-Mailen oder DVD-Schauen ermöglichen.