Ein eigenes
Handy hatten 1998 nur acht Prozent der
12- bis 19-Jährigen in Deutschland - zehn Jahre später waren es 95 Prozent.
Das hat eine Analyse ergeben, die in der Fachzeitschrift
Media Perspektiven erschienen ist.
Zum ersten Mal hatten 2008 mehr
als die Hälfte (51 Prozent) einen eigenen
Internetzugang, zehn Jahre
zuvor praktisch niemand. Fast alle 12- bis 19-Jährigen nutzen heute
das Internet. Erstmals besaßen 2008 auch mehr Jugendliche einen
Computer (71 Prozent) als einen Fernseher (61 Prozent). Die Studie
stützt sich auf die jährlichen Untersuchungen "Jugendliche,
Information und (Multi-)Media", für die Jugendliche seit 1998
befragt werden.
Auch die 1998 noch weitgehend unbekannten MP3-Player gehören heute
zur Standardausstattung: 86 Prozent haben ein eigenes Gerät. Die
technische Entwicklung spiegelt sich auch in der Ausstattung mit
Videogeräten. Hatten 1998 noch 26 Prozent der Jugendlichen einen
eigenen VHS-Videorekorder, waren es 2008 nur noch 15 Prozent. Dagegen
stieg ihre Ausstattung mit DVD-Playern außerhalb der Computer von
null auf 38 Prozent und von DVD-Rekordern von null auf 32 Prozent.
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