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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Die Visionen des Herrn Kallasvuo11.01.2009
21:49 Der Nokia-Chef spricht sich für offene Handy-Plattformen aus
Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo hat sich auf der Consumer
Electronics Show (CES) in Las Vegas für
offene Handy-Plattformen ausgesprochen. Offene Plattformen
setzen die notwendige Kreativität frei, mit der unabhängige Entwickler die
vielen Applikationen programmieren können, mit denen die Handy-Nutzer "das
Internet" zu "ihrem Internet" umwandeln können, sagte Kallasvuo vor
Branchenvertretern auf einer Dinner-Veranstaltung der CES. Das berichtet heute
das Magazin Twice - This Week in
Consumer Electronics.
Mit offenen Plattformen und der Wahlfreiheit der Verbraucher geschehe dies schneller, als wenn weitere Entwicklungen allein aus den Entwicklungsabteilungen der Handy-Hersteller kämen, sagte Kallasvuo. Aus diesem Grunde habe sich Nokia dem Aufbau eines wahrhaft offenen Ökosystems verschrieben, um so für eine größere Verbreitung seiner Dienste für Handys und Smartphones zu sorgen. Kallasvuo sagte, die Welt stehe vor einem tiefgehenden sozialen Wandel, in dem die Handys und Smartphones zu "unverzichtbaren persönlichen Helfern" würden. Schon bald ist der gesamte Planet onlineDer Nokia-Chef erwartet nach eigener Aussage, dass in weniger als zehn Jahren für fast jedermann auf der Welt die Möglichkeit besteht, mobile Internetdienste nach eigenen Wünschen zu nutzen. Schon bald würden vier Milliarden der 6,5 Milliarden Menschen auf der Erde ein mobiles Endgerät benutzen und der Planet so gut wie gänzlich drahtlos angeschlossen sein. "Der kleine Bildschirm" werde dabei zu dem am häufigsten genutzten Zugang zum Internet und gleichzeitig auch zum größten Medien- und Werbekanal werden. Schon jetzt habe das Handy bei vielen Verbrauchern den MP3-Player, die Digitalkamera und den PND ersetzt, bald könnte es auch das Portemonnaie überflüssig machen. Das "persönliche mobile Internet-Erlebnis" werden anders aussehen als das Internet-Erlebnis zu Hause oder am Arbeitsplatz, meint Kallasvuo. Deas Handy als "unabkömmlicher persönlicher Assistent" ist immer mit dem Internet verbunden, kennt die Vorlieben des Nutzers und passt sich ständig dem jeweiligen Standort des Nutzers an, beschrieb Kallasvuo seine Vorstellung. Für die Industrie liege darin großes Potenzial. Kallasvuo erwartet, dass der Markt für Karten, Medien, Messaging, Musik und Spiele auf mobilen Endgeräten im Jahr 2011 rund 60 Milliarden Dollar betrage. Der Einfluss des mobilen Internets werde zunehmen, wenn kostengünstigere internetfähige Handys auf den Markt kämen. Nokia will noch in diesem Jahr spezielle Dienste für die ländliche Bevölkerung in Afrika, Indien und Asien auf den Markt bringen, mit denen die Kunden beispielsweise Informationen zu Getreidepreisen, Wettervorhersagen oder Bildungsangebote erhalten. Weitere Meldungen zur CES 2009
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