Der amerikanische Hardware-Hersteller
OQO setzt bereits seit einigen Jahren auf Ultra Mobile PCs (UMPCs). Diese sind zwar noch kleiner als
Netbooks, aber auch um einiges teurer. Vor
zwei Jahren stellte OQO bereits UMPCs vor, die damals zwar noch mit
Windows XP ausgeliefert wurden, später aber auch mit
Windows Vista betrieben werden konnten.
Anlässlich der aktuellen CES stellte OQO nun
ein neues Modell vor. Das OQO Model 2+ arbeitet mit Windows Vista, hat einen OLED-Touchscreen, 2 GB Arbeitsspeicher und basiert auf dem Intel-Atom-Prozessor Z540 mit 1,86 GHz. Es gibt auch eine abgespeckte Version mit dem Z520-Chip und 1 GB Arbeitsspeicher, hier kommt statt Vista dann doch wieder XP zum Einsatz.

OQO Model 2+
Bild: OQO
Der Winzling ist etwa 14 Zentimeter breit, acht Zentimeter hoch und etwa
2,5 Zentimeter dünn. Als Gewicht wird 1 lb angegeben, also 454 Gramm. Das 5-Zoll-OLED-Display hat eine Auflösung von 800 mal 480 Pixel. Schiebt man es beiseite, gibt es eine darunter liegende QWERTZ-Tastatur plus Trackpoint. Natürlich kann eine Dateneingabe auch per Stylus über den Touchscreen erfolgen.
Trotz der kompakten Bauform gibt es 120-GB-Festplatte.
Auch was die Datenübertragung angeht,
ist der UMPC mit WLAN, Bluetooth und UMTS/HSDPA-Unterstützung gut ausgestattet. Über einen HDMI-Grafik-Ausgang lassen sich auf einem externen Bildschirm Auflösungen bis zu 1 920 mal 1 200 Full HD darstellen. Mit dem mitgelieferten Standard-Akku soll das Gerät rund 3,5 Stunden durchhalten, ein optional erhältlicher stärkerer Akku kann die Laufzeit verdoppeln. In den USA soll das OQO Model 2+ noch im ersten Halbjahr diesen Jahres auf den Markt kommen. In der günstigsten Version wird es in den USA ab etwa 1000 Dollar (rund 735 Euro) erhältlich sein.
Weitere Meldungen zur CES 2009 
|
Elektronik-Fachmesse CES in Las Vegas
Jedes Jahr im Januar findet in Las Vegas, USA, die Consumer Electronics Show
statt. Alle Infos von der vergangenen Messe finden Sie der auf unserer
CES-Sonderseite.
|