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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 04.02.2012 |
Knipsen statt Tippen mit mobilen Handy-Codes03.01.2009
17:51 Handy-Codes liefern Links und andere Information auf einen Knopfdruck
Mobile Handy-Codes sind den gewöhnlichen Barcodes ähnlich. Durch ihre Matrix-Struktur speichern sie mehr Daten
und eröffnen damit Möglichkeiten für neue interessante Anwendungen. Die Handy-Codes sind deshalb mobil, weil
sie mit dem Handy per Kamera gescannt und sofort dekodiert
werden können. Jeder kann seine Information als Handy-Code am PC generieren und auf Papier, Textil, Haut,
Hauswand oder Bildschirm der Welt mitteilen. So lässt sich beispielsweise eine Web-Adresse (URL), eine
Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse oder einfach nur Text in einen Handy-Code umwandeln. Nach dem Scannen durch
die Kamera im Handy, haben Sie sofortigen Zugriff auf die verschlüsselten Informationen und können die Seite
per mobilem Internet besuchen.
Barcodes und 2D-Codes
Beide Codes benötigen eine Orientierungshilfe für die Kamera, damit diese sich "scharf" stellen kann. Beim QR-Code sind dies die drei Quadrate in den Ecken und beim Datamatrix-Code sind das die geschlossenen Linien an zwei Seiten. Bei größeren Strukturen sind diese als Kreuz in der Mitte des Quadrats zu sehen. Es gibt noch eine Reihe von weiteren Verfahren wie beispielsweise Cool-Datamatrix, Aztec, Trillcode, Shotcode und Beetagg. Die meisten Decodierprogramme für Foto-Handys lesen sie alle. Fehlende Verfahren lassen sich direkt per MMS oder PC-Synchronisation auf dem Telefon installieren. Es gibt eine Reihe von Readern und Decodern, die für unterschiedliche Handy-Modelle verfügbar sind. Für die private Nutzung sind alle unten verlinkten Reader kostenlos. Wie kann ich 2D-Codes herstellen?
Wie lassen sich 2D-Codes privat nutzen?
Wie wäre es mit einem Tatoo? In Japan soll das inzwischen absolut "in" sein. Bei Druck auf Textilien sollte die Information möglichst kurz sein, damit die Kamera trotz runder Körperform fokussieren kann und der Reader erfolgreich decodieren kann. Auch im Sport- und Freizeitbereich gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die Handy-Codes zu verwenden. Ob Stadionzeitung oder Werbeflyer, das Papier lässt sich ohne zu viel Text grafisch attraktiv gestalten. Weitere Informationen, das Kleingedruckte oder auch Videos gibt es dann per Link direkt vom Papier aufs Handy. Immer wenn man Papier-Informationen eine längere Zeit nutzen möchte, die eigentlichen Inhalte sich aber häufig ändern, oder zur Erklärung Video und Sprache genutzt werden soll, gehören Handy-Codes zur ersten Wahl. Lange, komplizierte URLs lassen sich viel besser per Handy-Code übernehmen als per Tipparbeit am Mobiltelefon. Günther Ohland
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