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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
HanseNet homeTV: Die Fernseh-Flatrate von Alice im Test02.01.2009
09:19 IPTV-Signal nur mit speziellem Modem empfangbarInhaltsverzeichnis:1. Anschluss einfach, aber Zwangshardware nötig2. Klares Bild mit wenig Aussetzern
Im Mai 2006 stellte HanseNet für seine Marke
Alice das IPTV-Produkt homeTV
vor. Seinerzeit war HanseNet der erste Anbieter, der seinen Kunden über das Internet
ein echtes TV-Signal auf den Fernsehschirm brachte. Seinerzeit war das
Produkt nur in wenigen Regionen erhältlich. Mittlerweile hat Alice aufgerüstet:
homeTV heißt nun Fernseh-Flatrate, das Angebot kommt ohne monatliche
Kosten daher und IPTV ist in allen Regionen verfügbar, in der HanseNet
seine Anschlüsse ohne Partnerunternehmen und nicht auf Bitstream-Basis
schaltet. Voraussetzung ist jedoch eine ausreichende Bandbreite am DSL-Anschluss.
Nach weit mehr
als zwei Jahren sollten nun die Kinderkrankheiten verschwunden sein. Aufgrund dessen hat
sich die teltarif.de-Redaktion das IPTV-Produkt des Anbieters einmal genauer angesehen
und getestet.
nächste Seite: Klares Bild mit wenig Aussetzern
Inbetriebnahme auch für Laien relativ simpel
Am Tag der geplanten Alice-Aufschaltung lieferte der Paketdienst GLS uns
ein recht großes Paket aus Hamburg. In diesem Paket: Die benötigte IPTV-Set-Top-Box
(kostet bei Alice einmalig knapp 80 Euro inklusive Versand),
ein neues spezielles Siemens-Modem und erstaunlicher Weise ein neuer NTBA für den
ISDN-Anschluss
sowie ein Splitter. Und das,
obwohl NTBA und Splitter schon
seit vielen Monaten ihren Dienst am Anschluss verrichten. Da Alice um Rücksendung nicht
mehr benötigter Geräte bittet, gingen diese neuen Endgeräte zusammen mit dem alten Modem
an HanseNet zurück.
Der Anschluss der Box ist einfach und es ist alles dabei, was benötigt wird - sogar das LAN-Kabel, mit dem die Set-Top-Box an das Modem angeschlossen wird. Das alte Modem wird einfach durch das neue ersetzt. Anschließend wird das Netzwerkkabel auf der einen Seite mit dem mit "homeTV" beschrifteten Port des Modems und auf der anderen Seite mit dem LAN-Eingang der Set-Top-Box verbunden. Mittels Scart-Kabel wird die Set-Top-Box an den Fernseher angeschlossen. Danach ist IPTV schon einsatzbereit. Es funktioniert nicht, die Set-Top-Box hinter einem anderen Router oder DSL-Modem in Betrieb zu nehmen. Entsprechende Versuche quittierte die Box mit einer Meldung, dass sie keine Verbindung bekäme. Nachteil: Die Box lässt sich aktuell nur per LAN anbinden. Einzige Alternative, um ein LAN-Kabel durch die Wohnung zu vermeiden, ist eine Verbindung über Powerline. Ein entsprechendes Set für knapp 70 Euro bietet Alice seinen Kunden an. Nach dem erstmaligen Einschalten braucht der Nutzer Geduld. Mehr als zwei Minuten benötigt das Gerät, um ein Update der Firmware zu laden. Das macht das Gerät vollautomatisch. Die Zeit kann überbrückt werden, indem der IPTV-Nutzer die mitgelieferte Smartcard in den Receiver schiebt. Die Smartcard, sonst nur vom Pay-TV bekannt, braucht bei HanseNet auch, wer nur normale Fernsehprogramme empfängt. Denn die meisten Programme - abgesehen von den öffentlich-rechtlichen - sind in Nagravision grundverschlüsselt. Digitales Fernsehsignal mit langsamem Receiver
Die Fernsehsender sind zum einen auf die klassische Art und Weise abrufbar und programmiert. Die Box bietet dem Nutzer aber auch die Möglichkeit, durch bestimmte Programm-Kategorien zu zappen. So sind beispielsweise die Sender von ARD und ZDF, Pro7Sat1 oder den Pay-TV-Paketen von Alice zu solchen Kategorien zusammengefasst. Auch eigene Favoritenlisten zum einfacheren Durchzappen (Profi-Zapping) lassen sich so erstellen. Das Umschalten zwischen den einzelnen Programmen könnte schneller sein, ist aber für ein IPTV-Signal vertretbar. Wer Berfürchtungen hegt, bei jedem einzelnen Umschalten müsste, wie beim Real- oder Mediaplayer, erst ein Puffer geladen werden, bevor ein Signal kommt, der kann beruhigt werden. Und wer bereits auf digitalem Weg ein TV-Signal empfängt, der ist an verlängerte Umschaltzeiten gegenüber dem analogen Signal gewöhnt.
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