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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Urteil: Keine Zahlpflicht für "Nachbarschafts-Webseiten"22.12.2008
12:11 Richter: Keine Leistung, kein Geld
Internetsurfer, die auf die Website www.nachbarschaft24.net hereingefallen sind und nun mit Zahlungsaufforderungen und Mahnungen bombardiert werden, müssen die eingeforderten Beträge nicht zahlen. Das berichtet das Portal computerbetrug.de unter Berufung auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Berlin-Mitte.
Die Betreiber der Website, die das fast identische Layout der ebenfalls in Verruf geratenen Seite www.nachbarschaftspost.com sowie dasselbe Schweizer "Service-Center" nutzen, hatten von den meist durch Werbespam oder Werbeanrufe gelockten Nutzern neun Euro pro Monat bei einer Laufzeit von zwei Jahren - insgesamt also 216 Euro - gefordert. Dazu verschickte die "Netsolutions Trading FZE" aus Dubai zunächst Mahnungen und beauftragte anschließend Inkassounternehmen und Anwälte. Schließlich riskierte die dubiose Firma den Gang vor Gericht und verklagte eine Berlinerin auf die besagten 216 Euro. Vor Gericht fing sich die Netsolutions FZE allerdings eine schallende Ohrfeige ein, denn der Richter fragte sich, wofür eigentlich gezahlt werden solle: "So ist eine Leistungspflicht der Klägerin nicht erkennbar, so dass die Verpflichtung zur Zahlung eines Entgelts in einem auffälligen Missverhältnis zur (nicht vorhandenen) Gegenleistung stünde." Entscheidung ist rechtskräftigDa der zu zahlende Betrag zudem in den AGB versteckt wird und sonst nichts auf eine etwaige Zahlpflicht des Interessenten hinweist, kam das Gericht zu dem Schluss: "Zudem verstößt ein etwaiger Vertrag so gegen das Transparenzgebot und ist deshalb unwirksam." Das Gericht ließ keine Berufung gegen die Entscheidung zu, das Urteil ist damit rechtskräftig (Amtsgericht Mitte, Urteil vom 05.11.2008 - Az.: 17 C 298/08). Betroffenen ähnlich gestrickter Webseiten wird geraten, Mahnungen oder Mahnbescheiden zu widersprechen und ebenfalls nicht zu zahlen. Im Zweifel können sie sich zudem an eine Verbraucherzentrale oder einen Anwalt wenden. Weitere Meldungen zu unseriösen Zahlungsaufforderungen
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Ist das ein Wunder? | kunvivanto | 13.01.12 18:29 | |||||||
| RE: Ist das ein Wunder? | Zündi | 13.01.12 11:14 | |||||||
| RE: Ist das ein Wunder? | kunvivanto | 03.11.11 08:21 | |||||||
| RE: Ist das ein Wunder? | NicoFMuc | 30.10.11 11:35 | |||||||
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