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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
LBB-Datenskandal ist Folge eines Stollen-Diebstahls19.12.2008
17:40 Kurierfahrer hatten den Diebstahl eines Gebäck-Pakets vertuschen wollen
Einer der größten deutschen Datenskandale ist das
Ergebnis eines vertuschten Weihnachtsstollen-Diebstahls gewesen. Wie
die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main am Nachmittag mitteilte,
hatten zwei Kurierfahrer das ursprünglich für die Frankfurter
Rundschau (FR) bestimmte Paket mit einem Weihnachtsstollen geplündert.
Daraufhin versahen die Männer eines der sechs für die Landesbank
Berlin (LBB) bestimmten Pakete mit dem Adressetikett des zerstörten
Stollenpakets. Unterdessen beschäftigte der Datenklau das Berliner
Abgeordnetenhaus.
Der 27-jährige und der 35-jährige Kurierfahrer sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft geständig. Durch die Panne gelangte das Paket am 11. Dezember in die Redaktion der Frankfurter Rundschau. Darin enthalten waren unter anderem 907 Mikrofiches mit detaillierten Kreditkartenabrechnungen, die die Firma Atos Worldline an die LBB geschickt hat. Die beiden Kurierfahrer müssen sich nun laut Staatsanwaltschaft wegen Diebstahls eines geringwertigen Gegenstands oder Postunterschlagung verantworten. Noch nie sei der Diebstahl eines Weihnachtsstollens mit einem derart großen Personalaufwand verfolgt worden, teilte die Anklagebehörde weiter mit. Daten könnten aber schon vorher an Dritte gelangt seinUm Kommunikationspannen nach Bekanntwerden des Datenklaus ging es auf der Sondersitzung des parlamentarischen Datenschutzausschusses in Berlin. Der stellvertretende Berliner Datenschutzbeauftragte, Hanns-Wilhelm Heibey, sagte, es sei nicht ausgeschlossen, dass Daten bereits vor der Übermittlung an die Frankfurter Rundschau an Dritte weitergegeben wurden. Der Ausschuss kam auf Antrag der Oppositionsfraktionen CDU und Grüne zu der Sondersitzung zusammen. Die LBB selbst hatte trotz Ladung keinen Vertreter zur Sitzung gesandt. Die Bank habe einfach keinen Mitarbeiter entbehren können, betonte die LBB-Sprecherin. Der Frankfurter Rundschau waren die Kundendaten am vergangenen Freitag anonym per Post zugespielt worden. Nach FR-Informationen sind neben Kreditkarten der LBB auch Karten, die über den ADAC und den Internethändler Amazon ausgestellt wurden, betroffen. Die LBB wird rund 130 000 Kreditkarten von Betroffenen im Januar austauschen. Weitere Artikel zum Datenschutz im Internet
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Stollen-Daten-Klau - ... | Christian_W. | 24.12.08 17:06 | |||||||
| RE: Stollen-Daten-Klau - ... | securityman | 21.12.08 20:52 | |||||||
| RE: LBB Kreditkartenskandal ... | sk80 | 20.12.08 15:09 | |||||||
| Stollen Klau | Noctem | 20.12.08 09:45 | |||||||
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