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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Lesezeichen-Verwaltung: Tipps gegen das Chaos im Browser03.12.2008
12:19 Viele Browser bieten ausgeklügelte Möglichkeiten zur Favoriten-Verwaltung
Die Liste mit den Lesezeichen im Browser ist
so lang, dass das untere Ende nur noch durch ausdauerndes Scrollen zu
erreichen ist. Viele Internetnutzer, deren Surfverhalten vom Jäger-
und Sammlertum unserer Vorfahren geprägt ist, kennen dieses Problem.
Haben sich Dutzende oder auch Hunderte ungeordnete Links angesammelt,
ist es mühsam, Ordnung zu schaffen. Deshalb empfiehlt es sich, die
Favoritensammlung permanent zu pflegen und erst gar kein Chaos
aufkommen zu lassen.
Verschiedene Werkzeuge können dabei helfen. Eines davon ist naheliegend: die eingebaute Lesezeichen-Verwaltung des jeweiligen Browsers. Recht spartanisch kommt sie beim Internet Explorer 7 daher. Hier können Lesezeichen nur gespeichert und in verschiedene Ordner sortiert werden. Vielen Nutzern genügt das zwar, doch andere Browser bieten mehr. Opera zum Beispiel hat eine Schnellwahl, die zu den neun Webseiten führt, die der Nutzer am häufigsten aufruft. Den Lesezeichen können Kürzel zugeteilt werden, die dann nur noch in die Adresszeile getippt werden müssen, um den jeweiligen Link aufzurufen. Außerdem können Nutzer des kostenlosen Browsers ihre Lesezeichen auf verschiedenen Rechnern synchronisieren. Der Firefox bietet viele Add-onsEine Synchronisations-Funktion bietet auch Mozillas Firefox. Dafür muss der Anwender allerdings unter addons.mozilla.org/de das Add-on Foxmarks herunterladen. Überhaupt bietet die Abteilung der Mozilla-Homepage mit den Erweiterungsprogrammen jede Menge Möglichkeiten, die Lesezeichenverwaltung zu erweitern. So lassen sich mit Hilfe des Add-ons Scrapbook neben Lesezeichen auch Kopien ganzer Webseiten auf der eigenen Festplatte speichern - bei Bedarf auch mitsamt verlinkter Inhalte. Auf den gespeicherten Seiten können Textstellen markiert, einzelne Elemente gelöscht und Notizen gemacht werden. Scrapbook funktioniert mit Firefox 2 und 3. Doch auch schon von Haus aus bringt Firefox eine ausgefuchste Favoritenverwaltung mit. Die Lesezeichen können nicht nur in Ordner sortiert, sondern auch mit Schlagwörtern - sogenannten Tags - versehen werden. Das hilft bei großen Favoritensammlungen, einzelne Einträge oder auch ganze Gruppen von Lesezeichen schnell wiederzufinden. Haben Firefox-Nutzer es mit dem Speichern eines Links sehr eilig, müssen sie nur einmal auf das Sternchen in der Adresszeile klicken. Das Lesezeichen wird dann unter "Unsortierte Lesezeichen" abgelegt. Ordnungsliebende klicken zweimal auf den Stern und können dann das Lesezeichen über ein Menü direkt in den gewünschten Ordner sortieren. Bei Opera funktioniert das Speichern von Favoriten unter anderem mit der Tastenkombination "Steuerung" und "D". Beim Internet Explorer führt etwa ein Klick auf die Favoriten-Schaltfläche zum Speichermenü. Eine weitere Besonderheit des Firefox sind die dynamischen Lesezeichen. Sie werden per Klick auf das orangefarbene Kästchen in der Adresszeile angelegt und schneiden mit, wenn auf der jeweiligen Seite neuer Inhalt erscheint. Das ermöglicht, Nachrichtenseiten oder Blogs zu verfolgen, ohne sie ständig aufrufen zu müssen. Feedreader können Arbeit erleichternWer allerdings sehr viele Seiten beobachten und ausgewählte Links archivieren will, dürfte mit einem Feedreader besser beraten sein als mit der entsprechenden Browser-Funktion. Ein solches Programm lässt sich zum Beispiel unter www.feedreader.com kostenlos herunterladen. Oft bringt auch schon eine Aufräumaktion den Spaß am Surfen zurück. Ein Werkzeug, das dabei helfen kann, ist AM-Deadlink - herunterzuladen unter www.aignes.com/de/deadlink.htm. Das Gratis-Programm findet tote und doppelte Links bei Firefox, Opera und Internet Explorer. Identifiziert das Programm einen Link als tot - das heißt, die verlinkte Seite existiert nicht mehr - kann es sich lohnen, ihn unter www.archive.org ins Eingabefenster der "Wayback-Machine" zu kopieren: In dem Online-Archiv sind ältere Versionen vieler Seiten gespeichert, die im Internet nicht mehr existieren. Aber vielleicht ist es auch besser, tote Favoriten einfach zu löschen. Denn meistens dauert es nicht lange, bis sich jede Menge neuer Lesezeichen angesammelt haben.
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dpa / Marc Kessler
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