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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Web.de-Chef: "Wollen Kommandozentrale im Netz werden"29.11.2008
11:34 Jan Oetjen sieht "ungebrochenen Trend zur E-Mail"
Trotz des Booms sozialer Netzwerke sieht der neue
Web.de-Chef
Jan Oetjen einen "ungebrochenen Trend zur E-Mail".
"Selbst jüngere Nutzer, die bei StudiVZ oder
Facebook aktiv sind,
schreiben nicht weniger", sagte der 35-Jährige der Deutschen
Presse-Agentur unter Berufung auf eine repräsentative Studie, die
das Unternehmen im Januar vorstellt. "Spätestens mit dem Einstieg ins
Berufsleben ist die Mail nach wie vor das einzig adäquate
Kommunikationsmittel." Web.de ist in Deutschland der drittgrößte
Anbieter von E-Mail-Diensten.
Der Web.de-Chef betonte, das Bundesinnenministerium wolle die E-Mail zu einem rechtsverbindlichen und sicheren Kommunikationsweg entwickeln. "Wer eine Bewerbung abschickt oder mit einer Behörde kommuniziert, kommt nicht an E-Mails vorbei." Oetjen leitet das Tochterunternehmen der United Internet AG aus Montabaur seit Anfang Oktober, zuvor war er Geschäftsführer des Reiseportals lastminute.com. Oetjen geht davon aus, dass Kommunikationsdienste künftig stärker zusammenwachsen und immer häufiger von mobilen Geräten aus genutzt werden. Web.de wolle sich daher als "Kommandozentrale" im Internet etablieren. Browserbasierter Multi-Messenger geplantIm März hatte das Unternehmen gemeinsam mit dem ebenfalls zur United Internet AG gehörenden Mailanbieter GMX eine neue Version des Multi-Messengers auf den Markt gebracht. Die Software bündelt mehrere Instant-Messaging-Dienste, E-Mails und Nachrichten aus sozialen Netzwerken. Zudem ermöglicht sie Telefonie und Videotelefonie per Internet. Die nächste Version der Software könne man auch per Browser bedienen, kündigte Oetjen an. Eine Installation auf dem Rechner würde damit entfallen. Der Web.de-Geschäftsführer sieht den Mutterkonzern United Internet für die rasanten Veränderungen im Kommunikationsverhalten der Nutzer gut gerüstet: "Wir haben eine große Nutzerbasis." Die verschiedenen Tochterfirmen hätten bei E-Mails auf dem deutschen Markt einen Anteil von rund 50 Prozent. Web.de ging 1995 als Katalog für Websites an den Start und hat heute ein Portal mit umfangreichen Inhalten. Das Unternehmen ist mit 12,5 Millionen Nutzern der drittgrößte E-Mail-Anbieter Deutschlands. Im Oktober 2005 wurde es von United Internet gekauft. Zu dem Konzern gehört auch der Webhoster 1&1. dpa / Markus Weidner
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