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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
E-Books werden ernsthafte Alternative zum gedruckten Buch20.11.2008
16:41 Bibliothek und Zeitungsarchiv für die WestentascheInhaltsverzeichnis:1. Das Buch wird digital2. Neue E-Book-Modelle beschränken sich auf wesentliche Funktionen
Auf der Frankfurter Buchmesse waren sie Schreckgespenst und Hoffnung zugleich: Die elektronischen Bücher, kurz E-Books. "Digitalisierung zieht die Branche nach Frankfurt"
lautete der Titel einer Pressemittelung der Organisatoren. Für den Buchmesse-Direktor Jürgen Boos waren die neuen
Produkte immerhin ein Grund für den Besucheranstieg um 5,6 Prozent: "Der Bedarf nach Orientierung angesichts der
neuen Geschäftsmodelle und -felder, welche die Digitalisierung bietet, ist eine der Hauptursachen für den Zuwachs an
Fachbesuchern", so Boos. Dabei führten ganze 361 von über 7 000 Ausstellern der Frankfurter Buchmesse E-Books in
ihrem Sortiment. Pessimisten befürchten trotzdem schon den Kollaps der so traditionsreichen und kulturell bedeutsamen
Buchbranche.
nächste Seite: Neue E-Book-Modelle beschränken sich auf wesentliche Funktionen
Eine auf der Messe veröffentliche Prognose besagt, dass 2018 der Absatz von digitalen Inhalten den der traditionellen Bücher überholen wird. Vor allem in China könnte Internet-Literatur das gedruckte Wort bald obsolet machen, befürchten Fachleute. Neben den Gefahren wie Buchpiraterie, die sich mit den E-Books ausbreiten könnte, sieht die Branche aber auch Chancen: Bücher könnten als E-Books in Länder und Gegenden gelangen, wo die herkömmliche Distribution in Papierform bisher an ihre Grenzen stößt, wie zum Beispiel in die arabische Welt. Der Buchhandel gibt sich gelassen: Mehr als 70 Prozent der Befragten einer Umfrage des Messe-Online-Newsletters gaben an, sie fühlten sich für die digitale Herausforderung gerüstet. Als Hauptthemen für den Umgang mit E-Books sehen die Experten das Copyright, das Management von digitalen Rechten (DRM), die Formate der Inhalte und die Preisbindung. Skeptiker sehen bereits das Ende der E-Books: In 60 Jahren, so glauben immerhin 12 Prozent der Branchenfachleute, werden die elektronischen Bücher als kurzlebige Modeerscheinung wieder verschwunden sein. Der Aufbruch kam mit dem Kindle
Hauptanwendung für die E-Books ist das Lesen von (Buch-)Texten, die zuvor per PC, WLAN oder Mobilfunk (etwa via UMTS) hochgeladen wurden. Es gibt bereits auch beschreibbare Modelle wie den Kindle oder das iLiad V2, deren Texte man unterstreichen oder mit Kommentaren und Anmerkungen versehen kann. Die Zukunft wird zum einen größere Modelle etwa im Din-A4-Format geben (Digital Reader von iRex), oder Geräte im Pocket-Format mit Klappmechanismus (Readius von Polymer Vision).
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