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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Yahoo!-Chef Yang gibt auf18.11.2008
10:22 Ein Nachfolger wird gemeinsam gesucht
Der Chef des krisengeschüttelten
Internet-Konzerns
Yahoo!, Jerry Yang, hat seinen Rücktritt
angekündigt. Der 40-jährige Mitgründer zieht damit die Konsequenzen
aus dem massiven Druck nach der im Sommer
geplatzten Übernahme durch
den Softwarekonzern Microsoft. Der Rückzug Yangs heizte umgehend neue
Übernahmespekulationen an. Yahoo! kämpft mit sinkenden Gewinnen und
streicht derzeit weltweit rund zehn Prozent der Stellen.
Zusammen mit dem Verwaltungsrat werde Yang einen Nachfolger suchen und während dieser Zeit noch im Amt bleiben. In Frage kämen sowohl interne als euch externe Kandidaten, teilte das US-Unternehmen am Sitz in Sunnyvale (Kalifornien) mit. Yang soll auch künftig wichtige Aufgaben für Yahoo! wahrnehmen und wie bisher dem Verwaltungsrat angehören. Geplante Allianz mit Google geplatztYang hatte Yahoo! 1994 mit gegründet und hatte erst im Juni vergangenen Jahres selbst wieder das Ruder übernommen, um das Unternehmen zurück in die Erfolgsspur zu führen. Der Konzern leidet vor allem unter dem Wettbewerb mit dem Rivalen Google. Microsoft hatte Yahoo! vor einigen Monaten für mehr als 40 Milliarden Dollar kaufen wollen, um gemeinsam die Dominanz des Internet-Konzerns Google im boomenden Geschäft mit Werbung rund um die Online-Suche zu brechen. Yang lehnte jedoch mehrfach ab und wollte stattdessen eine Allianz mit Google eingehen. Google ließ die Pläne aber vor wenigen Wochen wegen Bedenken der Wettbewerbshüter und Protesten von Werbekunden platzen. Zahlreiche Aktionäre wie der streitbare Großinvestor Carl Icahn hatten Yang für seinen Kurs scharf kritisiert. Viele Anteilseigner verloren durch das Nein zur Microsoft-Offerte hohe Summen, denn der Aktienkurs des Unternehmens stürzte seither deutlich ab. Microsoft hatte am Schluss 33 Dollar je Yahoo!-Aktie geboten, zum Handelsschluss am Montag notierte sie bei 10,63 Dollar. Microsoft hatte zuletzt mehrfach offiziell betont, keine neue Offerte mehr machen zu wollen. Zugleich aber sorgten Äußerungen von Yang und Microsoft-Chef Steve Ballmer immer wieder für Spekulationen. Berichten zufolge sprach Yahoo! auch wiederholt mit dem Internet-Portal AOL aus dem Time-Warner-Konzern über ein Zusammengehen.
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dpa / Anja Zimmermann
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