Die
Symbian-Oberfläche UIQ steht vor dem Aus:
Allen 270 Mitarbeitern des gleichnamigen Unternehmens,
das
Motorola und
Sony Ericsson in Gemeinschaft gehört, wurde gekündigt.
Dies berichtet das schwedische Branchen-Magazin
mobil.
Eine Zukunft für die Firma in ihrer aktuellen Form gebe es aber nicht,
allerdings werde der Geldhahn nicht sofort zugedreht. Daher gebe es zumindest eine kleine Chance, dass die
Unternehmensleitung einen Käufer für das gesamte oder einen Teil des Unternehmens finden könnte,
sagte UIQ-Chef Johan Sandberg. Viele Mitarbeiter hätten dagegen zunächst mit
einer sofortigen Liquidierung der Firma gerechnet.
Die Handy-Produzenten Nokia, Sony Ericsson, Motorola, Samsung,
LG sowie NTT Docomo und
Vodafone planen seit geraumer Zeit, ihre Symbian-Aktivitäten in der
Symbian Foundation
zu bündeln. Ziel war unter anderem das Zusammenführen der verschiedenen Nutzerplattformen.
Viele Nokia-Handys basieren ebenfalls auf Symbian, verwenden allerdings die so genannte
Serie60-Plattform.