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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Der Prepaid-Markt brummt: Trend geht zur Zweit- und Dritt-SIM13.10.2008
15:34 Trennung zwischen Prepaid-Karten und Laufzeit-Verträgen verwischt
Prepaid-Offerten sind weltweit auf dem Vormarsch:
Laut der Beratungsfirma Informa Telecoms & Media
wuchs der Markt mit den vorausbezahlten SIMs im vergangenen und diesem Jahr
im Mittel mehr als doppelt so schnell wie der Markt mit Laufzeit-Verträgen.
Ende vergangenen Jahres habe es insgesamt 2,33 Milliarden aktive
Prepaid-Karten weltweit gegeben, der Ertrag mit diesen SIMs habe
im Jahr 2007 bei 241,9 Milliarden Dollar gelegen. Größter Markt für Prepaid-Offerten
sei der asiatisch-pazifische Raum: 43 Prozent der SIMs seien hier vergeben,
rund 30 Prozent der Erträge würden hier erzielt. Hinsichtlich der Karten-Zahlen sollte
natürlich nicht vergessen werden, dass auch aktive Karten
ausschließlich in der Schublade liegen können.
Der Trend gehe verstärkt zur Zweit- oder Dritt-SIM: Für Ende dieses Jahres
erwartet Informa, dass rund 28,9 Prozent der Mobilfunknutzer mehr als eine Karte verwenden.
Bis 2013 wird es nach Informa-Schätzungen 3,93 Milliarden aktive Prepaid-SIMs geben,
mit denen dann ein Ertrag von 382,2 Milliarden Dollar erzielt werde.
Für den Zeitraum zwischen 2007 und 2013 sollen im Schnitt 80 Prozent der
neuen Mobilfunk-Abschlüsse auf Prepaid-Offerten entfallen.
Zukünftig Wachstum für das Prepaid-Segment versprächen "very-low-income"-Neukunden in Entwicklungsmärkten,
bestehende Kunden, die über ihre Prepaid-Karte verstärkt zusätzliche Services nutzen und
Vertrags-Kunden, die Prepaid-Offerten als zusätzliche SIM für spezielle Dienste und
als Zweit-Tarif nutzen.
Genereller Trend: Die Trennungslinie zwischen Prepaid- und Vertrags-Angeboten verwischt immer mehr. Laufzeiten von Verträge werden kürzer, es gebe immer mehr SIM-only-Offerten, zudem würden Prepaid-Mechanismen für bestimmte Optionen in Vertragsangebote integriert.
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