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Mobile Internet-Flatrate-Tarife im Preisvergleich
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| Dienste wie VoIP, Instant Messaging oder Filesharing sind meist untersagt |
09.10.2008 00:00 |
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Seit dem Coup des Prepaid-Discounters simyo,
der Anfang des vergangenen Jahres den Preis für die Nutzung mobiler Datendienste
um 97 Prozent auf 24 Cent pro übertragenem Megabyte senkte, sind die Preise
für die mobile Internetnutzung per Handy oder Notebook gehörig in Bewegung geraten. Inzwischen
haben auch Vielnutzer die Auswahl zwischen Flatrate-Tarifen unterschiedlicher Anbieter und Abrechnungsarten. Neben
den herkömmlichen Flatrate-Tarifen mit längerer Mindestvertragslaufzeit stehen seit Kurzem auch Prepaid-Flatrates
sowie sogenannte Tages-Flatrates zur Auswahl, die sich für eine flexiblere oder sporadische Nutzung von
Internetdiensten unterwegs eignen. Welche Flatrate fürs mobile Internetsurfen per Handy oder Notebook sich wann
rechnet, erfahren Sie in diesem Preisvergleich.
Nur bei tatsächlicher Einwahl ins Internet zahlen - aber für den ganzen Tag

Wer unterwegs nur gelegentlich und an verschiedenen Orten auf einen Internetzugang angewiesen ist, sollte auf eine
Tages-Flatrate für die mobile Internetnutzung zurückgreifen. Der Vorteil dieser Flatrates: Der Nutzer ist nicht an
stationäre WLAN-Hotspots gebunden und zahlt nur dann, wenn er sich auch tatsächlich ins Internet
eingewählt hat - dann allerdings gleich für den restlichen Tag oder für die folgenden 24 Stunden. Die beiden
Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone sowie die
o2-Billigmarke Fonic bieten solche Tages-Flatrates für Preise
zwischen 2,50 Euro (Fonic Tagesflatrate) und 4,95 Euro (T-Mobile
web'n'walk DayFlat und Vodafone
Websessions 24 Stunden) an. Bei T-Mobile und Fonic gilt dieser Preis
pro Kalendertag, bei Vodafone stehen dem Nutzer unabhängig von dem Einwahlzeitpunkt ins Internet 24 Stunden am
Stück für die mobile Online-Sitzung zur Verfügung.
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Es klingt zu schön um wahr zu sein: Endlose Handy-Telefonate, ohne über die Kosten nachzudenken.
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Die Angebote unterscheiden sich jedoch nicht nur in ihrem Grundpreis: Während beispielsweise T-Mobile und Vodafone
die Nutzung von Internet-Telefonie (VoIP), Instant Messaging und
Peer-to-Peer-Diensten wie etwa Filesharing in ihren AGB zu den Tages-Flatrates
untersagen, erlaubt Fonic seinen Tages-Flatrate-Nutzern das mobile Chatten über einen Instant Messenger. Zudem
steht Fonic-Kunden im Mobilfunknetz von o2 nur eine maximale Datenempfangsrate von 3,6 MBit/s zur Verfügung,
während T-Mobile und Vodafone an einigen Orten bereits die doppelte Geschwindigkeit realisieren. Auch außerhalb
des UMTS-Netzbereichs sind die D-Netze leistungsfähiger, weil zumindest in weiten
Teilen der GPRS-Turbo EDGE unterstützt wird, während o2 den großflächigen
EDGE-Ausbau gerade erst begonnen hat. Für die Mehrheit der Nutzer sicherlich nicht
relevant ist die Bandbreiten-Drosselung ab einer bestimmte Menge an übertragenem Datenvolumen: Fonic drosselt die
verfügbare Datenübertragungsrate ab einem übertragenen Datenvolumen von 1 GB pro Tag auf
GPRS-Niveau - T-Mobile unternimmt einen solchen Schritt nur bei Xtra-Kunden und erst ab
dem doppelten übertragenen Datenvolumen.
Ein weiteres Kriterium für die Tarifwahl kann die Hardware fürs mobile Surfen sein: Bei Fonic zahlen die Kunden
99,95 Euro für die SIM-Karte und den HSDPA-fähigen USB-Surf-Stick
inklusive eines Guthabens über fünf Surf-Tage bei Online-Bestellung.
Prepaid-Kunden von T-Mobile zahlen für das Xtra Pac mit DayFlat 69,95 Euro
und erhalten zurzeit ein Startguthaben in Höhe von 10 Euro. Dabei ist der USB-Surf-Stick von T-Mobile im
Gegensatz zum Fonic-Stick mit einem Netz-Lock versehen und kann daher nur mit
einer SIM-Karte von T-Mobile genutzt werden. Im Postpaid-Bereich kann die DayFlat von T-Mobile als Option zu
den Datentarifen mit HSDPA-Hardware in Form einer PCMCIA-Datenkarte oder eines USB-Surf-Sticks für einen
subventionierten Kaufpreis ab 4,95 Euro hinzugebucht werden. Bei dem Mobilfunkbetreiber Vodafone, dessen
Datentarif Websessions 24 Stunden inzwischen nur noch für Postpaid-Kunden eine mobile Daten-Flatrate für
die Nutzung per Laptop darstellt, kann der 399-Euro-Preis für eine Datenkarte nur
durch einen Trick umgangen werden (siehe Fußnote 3 der folgenden Tabelle).
Tages-Flatrates für die mobile Internetnutzung im Vergleich

 | Tages-Flatrates |
 | T-Mobile web'n'walk |
 | Vodafone |
 | Fonic |
 |
 |  |
 | DayFlat |
 | Xtra DayFlat |
 | Websessions 24 h (für Postpaid) |
 | Tagesflatrate |
 |
 |
 | einmalige Einrichtungskosten |
 | 0,00 |
 | 0,00 |
 | 0,00 |
 | 0,00 |
 |
 |
 | Grundkosten pro Nutzungstag |
 | 4,951) |
 | 4,95 |
 | 4,95 |
 | 2,50 |
 |
 |
 | monatliche Mindestkosten für Voraussetzungstarif |
 | 5,00 |
 | 0,00 |
 | 0,00 |
 | 0,00 |
 |
 |
 | Hardware mit Kosten (inkl. Versand) |
 | Daten-SIM mit HSDPA-Stick: 4,95 |
 | SIM-Karte für Sprache und Daten plus HSDPA-Stick: 69,952) |
 | z.B. HSDPA-Stick od. -PC-Karte: 399,003) |
 | z.B. Daten-SIM-Karte mit HSDPA-Stick: 99,954) |
 |
 |
 | maximale Bandbreite (Down-/Upstream) in kBit/s |
 | 7200 / 1400 |
 | 3600 / 384 |
 | 7200 / 1450 |
 | 3600 / 384 |
 |
 |
 | Tägliches Datenvolumen ohne Bandbreiten-Beschränkung |
 | unbegrenzt |
 | ab 1 GB auf 384 kBit/s, ab 2 GB auf 64 kBit/s |
 | unbegrenzt |
 | 1 GB |
 |
 |
 | Abrechnungszeitraum |
 | 1 Kalendertag |
 | 1 Kalendertag |
 | 24 Stunden |
 | 1 Kalendertag |
 |
 |
 | Mindestvertragslaufzeit in Monaten |
 | 3 |
 | - |
 | - |
 | - |
 |
Standardpreise für Nutzung im Inland in Euro, Stand: 9. Oktober 2008.
1) Für T-Mobile-Prepaidkunden ist der Tagespreise von jeweils 4,95 Euro nach offizieller
Aussage nur eine Aktion. Diese läuft zunächst noch bis zum Jahresende. Ab Januar kann sich der Preis auf
7,95 Euro pro Nutzungstag erhöhen.
2) Inklusive 10 Euro Startguthaben.
3) Die Hardware kann auch über den Kauf eines CallYa-Paket aus SIM-Karte mit HSDPA-Stick ohne
SIM- oder Net-Lock erworben werden (für 99,95 Euro).
4) Bei Online-Bestellung der Tagesflatrate von Fonic sind fünf freie Nutzungstage im
Paket eingeschlossen.
Fonic auf Dauer das günstigste Angebot für Gelegenheitssurfer

Gelegenheitssurfer, die auf die höhere Bandbreite und das größere Datenvolumen pro Nutzungstag verzichten
können, finden auf Dauer in der Tagesflatrate von Fonic das günstigste Angebot. Zwar sind die Einstiegskosten
hoch, der mitgelieferte HSDPA-Stick, der eine Datenempfangsrate von bis zu 3,6 MBit/s unterstützt, kann
dafür aber auch später mit anderen SIM-Karten - auch anderer Mobilfunkanbieter - genutzt werden. Im Vergleich
mit dem günstigen By-Call-Preis von 24 Cent pro Megabyte etlicher
Mobilfunk-Discounter kann sich die Tages-Flatrate von Fonic - je nach
Abrechnungstakt und Einwahlhäufigkeit - bereits ab einem heruntergeladenem Datenvolumen von 10,5 MB pro
Tag rechnen. So groß können beispielsweise schon zwei aus dem Internet heruntergeladene MP3-Musiktitel sein.
Vodafone bietet dagegen für Postpaid-Kunden aufgrund der fehlenden Mindestvertragslaufzeit für die
Daten-Option und des großzügigen HSDPA-Ausbaus - 80 Prozent der Bevölkerung sollen heute an ihrem Wohnort
Zugang zu HSDPA haben - das etwas attraktivere Angebot als T-Mobile .
Wer gleich mehrere Tagen hintereinander oder häufiger in einem Monat mobil online gehen möchte, beispielsweise
im Urlaub oder auf einer Dienstreise, sollte statt zu einer Tages-Flatrate eher zu einer Prepaid-Daten-Flatrate
greifen. Hier kann der Nutzer 30 Tage am Stück unbegrenzt mobil im Internet surfen und E-Mails abrufen,
ohne eine längere Mindestvertragslaufzeit einzugehen. Die aktuellen Prepaid-Daten-Flatrates stellen wir Ihnen
auf der folgenden Seite vor.
nächste Seite: Daten-Flatrates mit 30-tägiger Laufzeit auf Prepaid-Basis
Anzeige:
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