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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Mobile Internet-Flatrate-Tarife im Preisvergleich09.10.2008
00:00 Dienste wie VoIP, Instant Messaging oder Filesharing sind meist untersagtInhaltsverzeichnis:1. Tages-Flatrates für die sporadische Internetnutzung2. Daten-Flatrates mit 30-tägiger Laufzeit auf Prepaid-Basis 3. Die Daten-Flatrates der Netzbetreiber im Überblick
Seit dem Coup des Prepaid-Discounters simyo,
der Anfang des vergangenen Jahres den Preis für die Nutzung mobiler Datendienste
um 97 Prozent auf 24 Cent pro übertragenem Megabyte senkte, sind die Preise
für die mobile Internetnutzung per Handy oder Notebook gehörig in Bewegung geraten. Inzwischen
haben auch Vielnutzer die Auswahl zwischen Flatrate-Tarifen unterschiedlicher Anbieter und Abrechnungsarten. Neben
den herkömmlichen Flatrate-Tarifen mit längerer Mindestvertragslaufzeit stehen seit Kurzem auch Prepaid-Flatrates
sowie sogenannte Tages-Flatrates zur Auswahl, die sich für eine flexiblere oder sporadische Nutzung von
Internetdiensten unterwegs eignen. Welche Flatrate fürs mobile Internetsurfen per Handy oder Notebook sich wann
rechnet, erfahren Sie in diesem Preisvergleich.
nächste Seite: Daten-Flatrates mit 30-tägiger Laufzeit auf Prepaid-Basis
Nur bei tatsächlicher Einwahl ins Internet zahlen - aber für den ganzen TagWer unterwegs nur gelegentlich und an verschiedenen Orten auf einen Internetzugang angewiesen ist, sollte auf eine Tages-Flatrate für die mobile Internetnutzung zurückgreifen. Der Vorteil dieser Flatrates: Der Nutzer ist nicht an stationäre WLAN-Hotspots gebunden und zahlt nur dann, wenn er sich auch tatsächlich ins Internet eingewählt hat - dann allerdings gleich für den restlichen Tag oder für die folgenden 24 Stunden. Die beiden Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone sowie die o2-Billigmarke Fonic bieten solche Tages-Flatrates für Preise zwischen 2,50 Euro (Fonic Tagesflatrate) und 4,95 Euro (T-Mobile web'n'walk DayFlat und Vodafone Websessions 24 Stunden) an. Bei T-Mobile und Fonic gilt dieser Preis pro Kalendertag, bei Vodafone stehen dem Nutzer unabhängig von dem Einwahlzeitpunkt ins Internet 24 Stunden am Stück für die mobile Online-Sitzung zur Verfügung. Die Angebote unterscheiden sich jedoch nicht nur in ihrem Grundpreis: Während beispielsweise T-Mobile und Vodafone die Nutzung von Internet-Telefonie (VoIP), Instant Messaging und Peer-to-Peer-Diensten wie etwa Filesharing in ihren AGB zu den Tages-Flatrates untersagen, erlaubt Fonic seinen Tages-Flatrate-Nutzern das mobile Chatten über einen Instant Messenger. Zudem steht Fonic-Kunden im Mobilfunknetz von o2 nur eine maximale Datenempfangsrate von 3,6 MBit/s zur Verfügung, während T-Mobile und Vodafone an einigen Orten bereits die doppelte Geschwindigkeit realisieren. Auch außerhalb des UMTS-Netzbereichs sind die D-Netze leistungsfähiger, weil zumindest in weiten Teilen der GPRS-Turbo EDGE unterstützt wird, während o2 den großflächigen EDGE-Ausbau gerade erst begonnen hat. Für die Mehrheit der Nutzer sicherlich nicht relevant ist die Bandbreiten-Drosselung ab einer bestimmte Menge an übertragenem Datenvolumen: Fonic drosselt die verfügbare Datenübertragungsrate ab einem übertragenen Datenvolumen von 1 GB pro Tag auf GPRS-Niveau - T-Mobile unternimmt einen solchen Schritt nur bei Xtra-Kunden und erst ab dem doppelten übertragenen Datenvolumen. Ein weiteres Kriterium für die Tarifwahl kann die Hardware fürs mobile Surfen sein: Bei Fonic zahlen die Kunden 99,95 Euro für die SIM-Karte und den HSDPA-fähigen USB-Surf-Stick inklusive eines Guthabens über fünf Surf-Tage bei Online-Bestellung. Prepaid-Kunden von T-Mobile zahlen für das Xtra Pac mit DayFlat 69,95 Euro und erhalten zurzeit ein Startguthaben in Höhe von 10 Euro. Dabei ist der USB-Surf-Stick von T-Mobile im Gegensatz zum Fonic-Stick mit einem Netz-Lock versehen und kann daher nur mit einer SIM-Karte von T-Mobile genutzt werden. Im Postpaid-Bereich kann die DayFlat von T-Mobile als Option zu den Datentarifen mit HSDPA-Hardware in Form einer PCMCIA-Datenkarte oder eines USB-Surf-Sticks für einen subventionierten Kaufpreis ab 4,95 Euro hinzugebucht werden. Bei dem Mobilfunkbetreiber Vodafone, dessen Datentarif Websessions 24 Stunden inzwischen nur noch für Postpaid-Kunden eine mobile Daten-Flatrate für die Nutzung per Laptop darstellt, kann der 399-Euro-Preis für eine Datenkarte nur durch einen Trick umgangen werden (siehe Fußnote 3 der folgenden Tabelle). Tages-Flatrates für die mobile Internetnutzung im Vergleich
1) Für T-Mobile-Prepaidkunden ist der Tagespreise von jeweils 4,95 Euro nach offizieller Aussage nur eine Aktion. Diese läuft zunächst noch bis zum Jahresende. Ab Januar kann sich der Preis auf 7,95 Euro pro Nutzungstag erhöhen. 2) Inklusive 10 Euro Startguthaben. 3) Die Hardware kann auch über den Kauf eines CallYa-Paket aus SIM-Karte mit HSDPA-Stick ohne SIM- oder Net-Lock erworben werden (für 99,95 Euro). 4) Bei Online-Bestellung der Tagesflatrate von Fonic sind fünf freie Nutzungstage im Paket eingeschlossen. Fonic auf Dauer das günstigste Angebot für GelegenheitssurferGelegenheitssurfer, die auf die höhere Bandbreite und das größere Datenvolumen pro Nutzungstag verzichten können, finden auf Dauer in der Tagesflatrate von Fonic das günstigste Angebot. Zwar sind die Einstiegskosten hoch, der mitgelieferte HSDPA-Stick, der eine Datenempfangsrate von bis zu 3,6 MBit/s unterstützt, kann dafür aber auch später mit anderen SIM-Karten - auch anderer Mobilfunkanbieter - genutzt werden. Im Vergleich mit dem günstigen By-Call-Preis von 24 Cent pro Megabyte etlicher Mobilfunk-Discounter kann sich die Tages-Flatrate von Fonic - je nach Abrechnungstakt und Einwahlhäufigkeit - bereits ab einem heruntergeladenem Datenvolumen von 10,5 MB pro Tag rechnen. So groß können beispielsweise schon zwei aus dem Internet heruntergeladene MP3-Musiktitel sein. Vodafone bietet dagegen für Postpaid-Kunden aufgrund der fehlenden Mindestvertragslaufzeit für die Daten-Option und des großzügigen HSDPA-Ausbaus - 80 Prozent der Bevölkerung sollen heute an ihrem Wohnort Zugang zu HSDPA haben - das etwas attraktivere Angebot als T-Mobile . Wer gleich mehrere Tagen hintereinander oder häufiger in einem Monat mobil online gehen möchte, beispielsweise im Urlaub oder auf einer Dienstreise, sollte statt zu einer Tages-Flatrate eher zu einer Prepaid-Daten-Flatrate greifen. Hier kann der Nutzer 30 Tage am Stück unbegrenzt mobil im Internet surfen und E-Mails abrufen, ohne eine längere Mindestvertragslaufzeit einzugehen. Die aktuellen Prepaid-Daten-Flatrates stellen wir Ihnen auf der folgenden Seite vor.
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