Jetzt ist es soweit: Das iPhone 3G war im vergangenen Quartal (Juni bis August) das meistverkaufte Smartphone in den USA - zumindest bei Privatkunden. Das geht aus einer Mitteilung der Marktforschungsunternehmen NPD Group hervor. Damit hat sich Apples Kulthandy auch den schärfsten Konkurrenten RIM mit seinen Blackberry-Modellen vorbeigeschoben.
"Das zweite iPhone-Modell war deutlich günstiger als das erste iPhone und hat vor allem Leute
angesprochen, die schon die Vorzüge von UMTS gekannt haben", erklärt NPD-Analyst Ross Rubin. Gelohnt haben sich das neue Modell und die Zusammenarbeit mit Apple auch für den Exklusivpartner AT&T: Jeder Dritte iPhone-Kunde wechselte den Netzbetreiber, um an das Apple-Handy zu kommen.
Auf den Plätzen zwei und drei nach dem iPhone folgen dann aber zwei
Blackberries: die Modelle Curve und Pearl. Auf dem im Sport ungeliebten vierten Platz folgt dann das Einsteiger-Smartphone Centro von Palm. Mittlerweile wird das Touchscreen-Handy aus Cupertino bei den Handy-Verkaufszahlen in den USA nur noch vom Verkaufsschlager RAZR V3 von Motorola geschlagen.
Durch den Erfolg von Billig-Modellen wie dem Palm Centro, von dem schon insgesamt über zwei
Millionen Geräte verkauft wurden und durch die aggressive Preissenkung beim iPhone 3G ist der Durchschnittspreis für Smartphones im vergangenen Jahr von 236 auf 174 Dollar gesunken. Der Marktanteil der iPhone-Modelle bei den Smartphones stieg seit dem Marktstart des iPhone 3G von 11 auf 17 Prozent.
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