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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 11.02.2012 |
Rückblick: o2 feiert seinen 10. Geburtstag01.10.2008
10:27 Am 1. Oktober 1998 ging die damalige Viag Interkom an den StartInhaltsverzeichnis:1. 10 Jahre o22. Easy Money: Prepaid-Kunden erhielten Gutschriften für angenommene Anrufe 3. Massiver Netzausbau seit Anfang 2008
Am 1. Oktober 1998 ging mit Viag Interkom
das nach D1 (heute T-Mobile), D2 (heute Vodafone)
und E-Plus vierte GSM-Mobilfunknetz in Deutschland an den Start. Das
Unternehmen, das bereits im Mai 1995 als E2 Mobilfunk GmbH gegründet wurde, erhielt im Mai
1997 die Lizenzurkunde zum Betrieb des Handy-Netzes, das zunächst nur in
einigen Städten und Ballungsräumen ausgebaut wurde.
nächste Seite: Easy Money: Prepaid-Kunden erhielten Gutschriften für angenommene Anrufe
![]() Heute vor 10 Jahren ging Viag Interkom an den Start Trotz des gegenüber den schon seit einigen Jahren tätigen Mitbewerbern noch recht dürftigen Ausbaus des eigenen Netzes sorgte Viag Interkom dafür, dass die Kunden von Anfang an bundesweit mit ihrem Handy telefonieren konnten und auch erreichbar waren. Nachdem sich Verhandlungen über National-Roaming-Abkommen mit den anderen deutschen Netzbetreibern zerschlagen hatten, bediente sich die Viag Interkom eines Tricks. Die SIM-Karte bestand eigentlich aus zwei SIM-Karten - ähnlich wie heute beim virtuellen Netzbetreiber vistream. Gab der Kunde nach dem Einschalten des Handys die normale PIN ein, so konnte das eigene Netz genutzt werden. Wurde die PIN jedoch um die Zahl 1 verlängert, so gaben sich die Handys der Viag-Interkom-Kunden als Telefone des schweizerischen Netzbetreibers Swisscom aus. Da die Swisscom über Roaming-Verträge mit D1, D2 und E-Plus verfügte, konnten so auch die Viag-Kunden in den Netzen aller Mitbewerber telefonieren - und hatten so plötzlich die beste Funkversorgung aller Handy-Kunden in Deutschland. Dafür waren die Gesprächspreise außerhalb des eigenen Netzes allerdings deutlich höher. Genion-Start im Sommer 1999
Einen Monat später führte Viag Interkom mit LOOP auch sein
erstes Prepaid-Produkt ein. Allerdings konnten die Kunden
bis Dezember 1999 nur im eigenen Netz telefonieren. Dafür galt im ersten halben Jahr für
netzinterne Gespräche am Wochenende ein Minutenpreis von 1 Pfennig.
Ebenfalls im August 1999 konnten die Kunden erstmals auch nahezu
überall in Deutschland mit dem Handy zu telefonieren, ohne ständig zwischen Viag- und Swisscom-PIN
hin- und herzuschalten. Nach langen Verhandlungen kam nun doch noch ein direktes Roaming-Abkommen
mit T-Mobile zustande. Dieses besteht noch heute, wird aber in den von Viag Interkom bzw.
o2 selbst versorgten Regionen immer weiter eingeschränkt.
Zum 31. Dezember 2009 soll das National Roaming dann
gänzlich entfallen.
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