Nachdem die Internetagentur
Schott zuletzt ein neues
Vermarktungspaket, bestehend
aus Satelliten-Hardware und Internet-Tarif,
vorgestellt hat, führt der Anbieter nun einen
neuen Tarif für Wenignutzer ein. Dabei handelt es sich wie bei Schott üblich um
einen per Satellit realisierten Internet-Zugang, für den der Kunde spezielle Hardware benötigt.
Diese ist mit Kosten jenseits der 500 Euro recht teuer.
Recht günstig ist jedoch der neue Tarif von Schott. Für diesen berechnet der Anbieter
monatlich 28,90 Euro, sofern der Kunde jeweils drei Monate vorab zahlt.
Bei monatlicher Zahlweise zahlt der Kunde 10 Euro monatlich mehr.
Enthalten sind in den Grundkosten des sat2000-Tarifs ein Fair-Use-Policy Volumen von
2 Gigabyte. Das bedeutet, dass der Kunde im Rahmen des Tarifes bei Downloads
recht schnell gedrosselt wird, so dass ein Überschreiten des Freivolumens
binnen eines Monats praktisch nicht möglich ist. Gerade für Nutzer, die viel downloaden, ist
dieser Tarif also nicht geeignet. Auch bei den obligatorischen Updates von Betriebssystemen
könnte die Surfgeschwindigkeit des Nutzers schnell gedrosselt werden.
Schott realisiert seinen Satelliten-Internet-Dienst
über das Tooway-System von Eutelsat.
Dieses bietet den Kunden einen Downstream von bis zu 2 MBit/s, sofern der Kunde nicht
gedrosselt wird. Der Upstream liegt bei bis zu 156 kBit/s. Die Mindestlaufzeit des Tarifs liegt bei
drei Monaten. Neben der Hardware und der Kosten für einen Techniker, der die
Sat-Schüssel installiert, fallen 99 Euro Aktivierungskosten an.