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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Neuer Handy-Tarif für Kunden ohne weiße Weste25.09.2008
19:01 Weissfunk-Anbieter schwarzfunk lässt sich seine Offenheit teuer bezahlen
Wie angekündigt hat heute der Anbieter schwarzfunk
sein neues "Weissfunk" genanntes Mobilfunkangebot im Netz von E-Plus gestartet.
Während die Preise des Weissfunk-Tarifs fürs Telefonieren mit dem Handy vergleichsweise
teuer sind, wirbt schwarzfunk damit, dass Interessenten unabhängigen von ihren
Schufa-Einträgen einen Vertrag
abschließen können. Dieses Versprechen lässt sich schwarzfunk allerdings teuer bezahlen: Die Kunden müssen
nicht nur 10 Euro monatliches Grundentgelt sowie 15 Cent pro Telefonminute und pro abgesandter
SMS-Nachricht im Inland bezahlen, sondern auch noch eine Kaution in doppelter oder
dreifacher Höhe ihres selbst festgelegten maximalen Gesprächsumsatzes hinterlegen. Nach Vertragserfüllung
soll der Kunde den Kautionsbetrag mit 2 Prozent p.a. verzinst zurückerhalten. Zumindest ist ein
Handy-Modell in der monatlichen Grundgebühr enthalten, und Neukunden können bei einem Wechsel zu Weissfunk
eine bestehende Handy-Rufnummer mitnehmen.
Der Kunde kann für die Handy-Nutzung einen monatlichen Höchstbetrag zwischen 40 und 200 Euro festlegen. Wer seine Handy-Rechnung per Überweisung bezahlt, muss eine Kaution in Höhe der Kaution von zwei Monatsobergrenzen hinterlegen. Bei Zahlung per Einziehungsauftrag sind es drei Monatsobergrenzen. Wer seine monatliche Obergrenze erhöhen möchten, muss dazu die teure 0900-Hotline des Anbieters anrufen und den hinterlegten Kautionsbetrag entsprechend aufstocken. Volle Kostenkontrolle bietet der Maximalbetrag allerdings nicht, da es durch eine verzögerte Abrechnung durch schwarzfunk durchaus sein kann, dass der Nutzer die monatliche Höchstgrenze überschreitet. Der Hotline-Anruf kostet aus dem Festnetz der Deutschen Telekom sowie von Weissfunk-Anschlüssen aus 99 Cent pro Minute. Ein Anruf auf die 24-Stunden-Sperr-Hotline, die man beispielsweise im Fall des Handy-Verlusts sofort anrufen sollte, kostet sogar 1,99 Euro pro Minute. Größere Auswahl an Einsteiger-Handys ohne AufpreisNeben den Gesprächen ins deutsche Festnetz sowie in die nationalen Mobilfunknetze kostet bei Weissfunk auch die Abfrage der Mailbox 15 Cent pro Minute bei Abrechnung im Minutentakt. Mobile Datendienste kosten 15 Cent pro Minute bei Abrechnung in 10-Sekunden-Schritten (WAP) oder 5,85 Cent pro 10 kB (GPRS/UMTS). Alternativ können die Kunden auch eine 250-MB-Datenoption für 15 Euro oder eine mobile Internet-Flatrate für 30 Euro hinzubuchen. Dazu kommen noch jeweils einmalig 30 Euro für den Daten-Voraussetzungstarif Mobile Data. Zu den schon genannten Entgelten kommt ein einmaliger Anschluss-Einrichtungspreis in Höhe von 25 Euro. Das Angebot an Einsteiger-Handys zum Weissfunk-Mobilfunkvertrag ist relativ groß und reicht vom Walkman-Handy Sony Ericsson W200i über das Motorola RAZR V3 bis hin zum Nokia 2630. Versandkosten für SIM-Karte, Vertragsunterlagen und Handy erhebt schwarzfunk nicht. Zum Vergleich: Das Sony Ericsson W200i kostet beispielsweise im Online-Handel knapp 85 Euro. Wer sich dazu eine grundgebührfreie SIM-Karte eines Mobilfunk-Discounters entscheidet, zahlt über die Dauer von zwei Jahren - das entspricht der Mindestvertragslaufzeit von Weissfunk - knapp 155 Euro weniger an Grundkosten. Etliche andere Mobilfunk-Discounter bieten auch mit 10 Cent oder weniger günstigere Gesprächs- und SMS-Preise als der Weissfunk-Tarif. Übrigens: Auch bei anderen Mobilfunkanbietern wird teilweise nur noch stichprobenartig überprüft, ob der neue Kunde einen negativen Eintrag im Schufa-Verzeichnis hat.
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