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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
ClickandBuy, PayPal & Co.: Online-Bezahlsysteme im Vergleich16.09.2008
11:25 Fürs Bezahlen kleinerer Beträge gibt es im Internet verschiedene Möglichkeiten
Kassierer an der Supermarktkasse weigern sich häufig, die EC-Karte für einen Betrag unter 10 Euro zu akzeptieren.
"Lohnt sich nicht", heißt es dann. Die Kartenzahlung kostet den Händler Gebühren, die bei niedrigen Beträgen in
keiner Relation zum erwirtschafteten Gewinn stehen. Die klassischen Bezahlmethoden wie das Lastschriftverfahren und
die direkte Zahlung mit Kreditkarte geraten beim Micro- beziehungsweise Picopayment - dem Zahlen kleiner bis
kleinster Beträge - an ihre Grenzen. Auch im Online-Shop
kommen häufig nur kleinere Beträge zusammen - beispielsweise bei Musik-Downloads oder kostenpflichtigen Informationen.
Die bewährten Zahlsysteme wie Überweisung, Rechnung oder Nachnahme sind insbesondere für kleine Online-Anbieter in
diesem Fall unrentabel, zum Teil sogar unsicher. Zahlt der Kunde nicht, muss der Verlust kompensiert werden. Beim
Online-Lastschriftverfahren kann sogar die Rechtsverbindlichkeit in Frage gestellt werden, weil es nicht zu einer
PIN-Eingabe oder Unterschrift seitens des Käufers kommt.
nächste Seite: Die Anbieter in der Übersicht
Auch für den Konsumenten ist das Internetgeschäft mit Risiken verbunden. Alternativen müssen daher her. Unkompliziert, schnell und sicher sollen sie sein. Rein internetbasierende Bezahlsysteme sprießen schon seit Jahren wie Pilze aus dem Boden. Kein Wunder, schließlich nimmt der Internethandel immer weiter zu. Bewährt haben sich bisher allerdings nur die wenigsten: zu hoch der Aufwand, zu niedrig die Akzeptanz seitens Händlern und Käufern. Wir bieten Ihnen einen Überblick über die gängigsten Online-Bezahlsysteme mit ihren Leistungen. Das Prepaid-Konto für Online-Zahler
Unterscheiden lassen sich die Zahlsysteme fast nur durch den Zeitpunkt der Zahlung. Funktionieren die einen nur mit
Vorkasse, ähnlich des vom Mobiltelefonierens bekannten Prepaid-Systems, arbeiten
die anderen mit dem Nachnahmeprinzip Pay now, was in etwa soviel wie "sofort zahlen" heißt. Üblich ist
auch das Sammeln mehrerer Beträge innerhalb eines Zeitraumes. Sowohl dieser darlehensähnlichen Bezahlmethode, auch
Pay later genannt, als auch der Pay-now-Variante bedient sich angebotsabhängig die Firma
ClickandBuy. Ihr
neben dem konkurrierenden PayPal wohl etabliertestes System
gilt als unkompliziert und sicher.
Ähnlich läuft die Anmeldung bei PayPal. Das 2002 vom Internet-Auktionshauses eBay übernommene Bezahlsystem ist - genau wie ClickandBuy - kostenfrei für den Käufer. Das Prinzip ist ganz einfach und basiert auf dem Prepaid-System. Mit der Anmeldung eröffnet man ein Konto bei PayPal, auf das man jederzeit ein Guthaben einzahlen kann. Die hierbei angegebene E-Mail-Adresse ersetzt beim späteren Bezahlen die persönlichen Kontodaten wie Bankleitzahl und Kontonummer. So müssen keine sensiblen Daten weitergegeben werden. Es genügt einzig und allein die E-Mail-Adresse des Handelspartners. Diese trägt er neben dem zu zahlenden Betrag in die Benutzeroberfläche ein und bestätigt die Transaktion. Alle Aktionen erfolgen SSL verschlüsselt - was verhindern soll, dass wichtige Informationen in falsche Hände geraten. Ein besonderes Plus an dem System ist die Möglichkeit, Geld zwischen Privatleuten zu transferieren. Hierfür müssen beide ein Konto bei PayPal besitzen. Der Käufer gibt nur die E-Mail-Adresse des Verkäufers an. Der Verkäufer wird per Nachricht über den Eingang informiert und erhält sein Geld dann über PayPal. So lassen sich auch Auslandsüberweisungen tätigen. Der Empfänger unterliegt hierbei jedoch der gültigen Gebührenordnung. Allerdings benötigt man eine Kreditkarte eines der größeren Kreditkarten-Unternehmen, um PayPal in diesem Umfang nutzen zu können. Des Weiteren ist es auch möglich, Zahlungen mittels Lastschrift direkt vom eigenen Konto zu tätigen. Moneybookers ermöglicht den Geldtransfer per E-MailWeb.Cent hingegen basiert ausschließlich auf dem Prepaid-System. Ähnlich wie bei einer Telefonkarte wird auf einem virtuellen Konto ein Guthaben aufgeladen. Hierbei handelt es sich um einen überschaubaren Betrag in Höhe von bis zu 50 Euro. Durch den bei der Registrierung festgelegten Benutzernamen samt zugehörigem Passwort autorisiert man sich bei sämtlichen Transaktionen. Von Vorteil ist die volle Kostenkontrolle, da nur über den gutgeschriebenen Betrag verfügt werden kann. Wie bei PayPal ermöglicht auch Moneybookers den Geldtransfer per E-Mail. Nach der obligatorischen Anmeldung lässt man seinem Konto einen frei wählbaren Betrag gutschreiben. Ähnlich ist auch, dass sensible Daten nur an Moneybookers, nicht jedoch an Dritte weitergeleitet werden. Ganz gebührenfrei ist dieses System jedoch nicht. Während der Empfänger nur ein kostenfreies Moneybookers-Konto benötigt, zahlt der Absender 1 Prozent des transferierten Betrags, maximal aber 50 Cent pro Überweisung. Kommen Fremdwährungen ins Spiel, muss mit länderspezifischen Gebühren gerechnet werden. Eine Übersicht der verschiedenen Anbieter finden Sie auf der nächsten Seite.
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