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Das 5-Megapixel-Kamera-Handy Sony Ericsson C902 im Test13.09.2008
11:14 Schnappschüsse mit Autofokus, Bildstabilisator, Gesichtserkennung und BestPicInhaltsverzeichnis:1. Eine Kombination aus Telefon und Kamera in edler Hülle2. Mobile Datenübertragung und Telefonieren mit dem Cyber-shot-Handy
Das Foto-Handy Sony Ericsson C902
lässt sich weder auf seine Telefonfunktionen noch die Pixelstärke der integrierten
Kamera oder sein Design reduzieren. Es ist die Kombination
aus diesen Eigenschaften, die das Sony Ericsson C902 besonders machen. Das
Cyber-shot-Handy im Schiebe-Format verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus-Funktion,
Bildstabilisator und Gesichsterkennung, empfängt und versendet Daten über das Mobilfunknetz
via EDGE, UMTS oder
HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s und ist mit einer
Bauhöhe von 10,2 Millimetern wesentlich flacher als andere Cyber-shot-Modelle von Sony
Ericsson wie etwa das C702 (15,5 Millimeter)
oder das K850i (17 Millimeter). Diese
Eigenschaften des Sony Ericsson C902 im Zusammenspiel haben wir in unserem Test
erlebt.
nächste Seite: Mobile Datenübertragung und Telefonieren mit dem Cyber-shot-Handy
Blaulicht für den Kamera-Einsatz
![]() Fotografieren mit dem Sony Ericsson C902 Nostalgiker könnten am Sony Ericsson C902 Gefallen finden, denn die Bedienung des Kamera-Handys beim Fotografieren erinnert ein wenig an die Handhabung der alten Pocketkameras mit ihrem Ritsch-Ratsch-Transportmechanismus: Vor dem Drücken des Auslösers muss erst das Gehäuse des Cyber-shot-Handys im Barrenformat auseinandergezogen und so die auf der Rückseite angebrachte Linse freigelegt werden. Abgedrückt wird über den zentralen Steuerungs-Key oder die seitlich angebrachte spezielle Kamerataste. Der Zieharmonika-Mechanismus könnte zur Achilles-Ferse des Sony Ericsson C902 werden, denn sowohl die Mechanik als auch die Linse sind anfällig für Staub und kleine Sandkörnchen. Nach dem Zusammenschieben des Gehäuses ist zumindest die Linse vor Kratzern geschützt.
Nach dem Aktivieren des Kameramodus schaltet die Tastenbeleuchtung von Weiß auf Blau um und
es erscheinen auf den schwarzen Rändern des 240 mal 320 Pixel auflösenden und nur 3 mal
4 Zentimeter großen Displays berührungsempfindliche
Tastenfelder. Das ist gewöhnungsbedürftig, denn eine generelle Touchscreen-Bedienung außerhalb
des Kameramodus bietet das Sony Ericsson C902 nicht. Auf dem scharfen und kontrastreichen
Display mit 262 144 Farben lassen sich geschossene Bilder sowohl im Hoch- als auch
im Querformat ansehen, das Umschalten unternimmt das Handy automatisch (Auto-Rotation).
Videosequenzen mit 30 Bildern pro Sekunde nimmt das Sony Ericsson C902 mit
VGA-Auflösung (640 mal 480 Pixel) auf. Für Videotelefonate steht auf der Handy-Front eine
zweite Kamera mit VGA-Auflösung bereit.
Unter guten Lichtbedingungen wird der herkömmliche Schnappschuss-Fotograf wenig an den mit dem Sony Ericsson C902 gemachten Aufnahmen auszusetzen haben. Etwas mehr Schärfe, kräftigere Farben und Kontraste oder noch weniger Bildrauschen wünschen sich vielleicht ambitionierte Hobby-Fotografen, doch die sollten ohnehin das Sony Ericsson C902 nicht als Ersatz für eine herkömmliche Digitalkamera verwenden. Gerade bei Aufnahmen in Innenräumen oder in schattiger Umgebung offenbart das Cyber-shot-Handy häufiger Schwächen: Die Bildern verwackeln leicht oder ungewollte Bewegungsunschärfe macht das Bild schnell zunichte. Auch die Gesichtserkennung funktioniert nicht immer zuverlässig und verlängert die Auslösezeit. Größtes Manko der 5-Megapixel-Kamera ist das Fehlen eines optischen Zooms. Für Bildoptimierungen sollen vor dem Abdrücken die Wahl des richtigen Aufnahmemodus und danach die Auswahl des besten Bildes im BestPic-Programm sorgen. Auch einen Bildstabilisator gibt es, der jedoch gleichzeitig die LED-Leuchte deaktiviert, die Gegenstände und Personen im Umkreis von bis zu einem Meter aufhellt. Weitere nützliche Foto-Funktionen sind ein Makro-Modus, ein Selbstauslöser sowie eine Spot- und Matrix-Lichtmessung. Eine gemachte Aufnahme kann der Schnappschuss-Fotograf gleich per MMS versenden oder in einen Foto-Blog stellen. Speicherplatz per memory Stick Micro (M2) um bis zu 8 GB erweiterbarNeben der Kamera stehen als weitere Multimedia-Funktionen ein Musikplayer sowie ein UKW-Radio mit RDS-Funktion bereit. Der Musikplayer bietet weniger Bedienoptionen als der eines Walkman-Handys. Darunter befinden sich jedoch die Möglichkeiten, vorinstallierte Playlisten zu nutzen und eigene anzulegen, ein Equalizer mit MegaBass-Stufe sowie eine Zufallswiedergabe. Eine Direktstarttaste wie beim Walkman-Handy sucht der Besitzer des Sony Ericsson C902 vergeblich, zum Musikplayer gelangt er über den linken Softkey bzw. über das Hauptmenü und die Rubrik "Medien". Da es nicht möglich ist, selbst eine entsprechende Verknüpfung für die Tastenfelder rund um den Navigationskey oder auf der Startseite des Menüs anzulegen, bleibt dies der schnellste Weg zum Musikhören. Die Klangqualität reicht an die der Walkman-Handys heran, allerdings sollte sich der Nutzer für besseren Musikgenuss Ersatz für die im Lieferumfang befindlichen Kopfhörer mit einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker besorgen. Für Stereo-Klang über kabellose Headsets unterstützt das C902 das Bluetooth-Profil A2DP. Für die Ablage von Fotos, Musiktiteln und Dokumenten stellt das Handy insgesamt 160 MB zur Verfügung. Per Memory Stick Micro (M2) kann der Speicherplatz um bis zu 8 GB erweitert werden. Für den Wechsel der Speicherkarte muss zwar der Gehäusedeckel, nicht aber der Handy-Akku entfernt werden. So muss man nicht jedes Mal fürs Wechseln des Chips das Cyber-shot-Handy vorübergehend ausschalten.
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