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ring: Neuer Prepaid-Discounter mit 9 Cent pro Minute

ring startet als eigener MVNO im deutschen Markt
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Die Düsseldorfer Callax Telecom war bisher hauptsächlich als Call-by-Call-Anbieter bekannt. Nun steigt der Anbieter nach dem Scheitern seines Mobilfunkproduktes TeleSIM erneut in den Mobilfunkmarkt ein. Der Name des neuen Mobilfunkdiscounters ist so einfach wie eingängig: ring.

Ring ist ein Prepaid-Produkt, gleichzeitig aber auch ein virtueller Mobilfunkprovider wie beispielsweise vistream. Ring-Kunden verfügen dabei über einen eigenen Vorwahlbereich. Die Nummern beginnen mit 01575, eine bestehende Rufnummer kann nicht zu ring mitgenommen werden. Dies soll aber noch im Laufe des Monats möglich werden.

Die Minutenpreise von ring liegen auf dem normalen Discounter-Niveau. 9 Cent pro Minute zahlen die Kunden, egal ob sie ins deutsche Festnetz oder zu einem deutschen Handy telefonieren. Die Abfrage der Mailbox ist kostenlos. Teurer als bei anderen Prepaid-Discountern sind hingegen SMS: Sie kosten 12 Cent - auch wenn sie ins Festnetz geschickt werden. Der Eindruck, dass SMS innerhalb der ring-Community kostenlos sind, täuscht. Vielmehr ist der kostenlose Versand nur mit einer SMS-ähnlichen Applikation, die auf allen SIM-Karten von ring vorinstalliert ist, möglich. Damit lassen sich Textnachrichten mit bis zu 120 Zeichen von ring zu ring verschicken. Die ringSIMS ist aber keine SMS im eigentlichen Sinn.

Auch Onlineverbindungen sind relativ günstig: 24 Cent kostet das Megabyte, abgerechnet wird jedoch im 100-KB-Takt. Genutzt werden kann eine Bandbreite bis zu 384 kBit/s im Downstream, da ring auf die Infrastruktur von E-Plus setzt und diese aktuell nur UMTS unterstützt. Die SIM-Karte kann für 10 Euro gekauft werden. Inklusive sind 10 Euro Startguthaben.

Weitere Details zum Start von ring haben wir in einer weiteren Meldung zusammengestellt.