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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
Kostenfalle: Automatische Programm-Updates für das Notebook09.09.2008
11:01 Ohne geeigneten Datentarif wird der Download per UMTS oder HSDPA teuer
Automatische Updates sind vor allem für PC-Nutzer bequem, die keine Lust haben, sich ständig mit ihrem
System zu beschäftigen. Denn sie bringen Programm-Verbesserungen oder -Erweiterungen und Schutz vor
neu entdeckten Sicherheitsrisiken. Bei automatischen Windows-Updates werden zum Beispiel alle wichtigen
Sicherheits-Patches automatisch vom Microsoft-Server geladen und beim Herunter- bzw. Wiederhochfahren
des PCs installiert. Nicht anders läuft dies bei anderen Programmen wie etwa Virenscannern, die sich
ebenfalls die neuesten Virendefinitionen aus dem Netz ziehen. Wer jedoch unterwegs auf dieser Art und
Weise die Programme und das System auch auf seinem Notebook auf dem neuesten Stand hält, zahlt unter
Umständen hohe Datenübertragungskosten.
![]() Mobiles Surfen, Foto: T-Mobile Zu Hause wird das Notebook wohl in vielen Fällen am klassischen DSL-Netz mit passender Flatrate hängen. Wer aber zusätzlich unterwegs per Datenübertragung im Mobilfunknetz online geht, kann je nach Tarif sein blaues Wunder erleben. Windows, Virenscanner und andere Programme ziehen sich die Updates dann nämlich selbstverständlich auch automatisch über die Mobilfunkverbindung, wobei einige Programme über den Download zum Beispiel mit einem Pop-Up oder einer Rückfrage auf sich aufmerksam machen. Hier kann der Nutzer dann noch schnell reagieren und den Download stoppen. Andere Software allerdings verrichtet ihren Dienst zuverlässig im Hintergrund. Wird eine schnelle Verbindung über UMTS bzw. HSDPA genutzt, fließen die Daten in diesem Fall schneller als einem lieb sein kann, denn Windows-Patches oder andere (wichtige oder unwichtige) Updates sind oftmals nicht besonders klein. Wird gar das neueste Service-Pack aus dem Netz gezogen (denn auch dieses kommt per automatischem Update), können hier im wahrsten Sinne des Wortes horrende Mobilfunk-Rechnungen entstehen. Droht bei Daten-Flatrate-Tarifen "nur" Bandbreiten-Beschränkung ab einem bestimmten Übertragungsvolumen, sind vor allem die Folgekosten bei Daten-Paketen zu beachten. So wird zum Beispiel im Tarif Data 30 von T-Mobile oder im WebConnect Volume PDA jedes Megabyte über die 30-MB-Paketgrenze hinweg mit 1,90 Euro berechnet. Welche Kosten bei welchem Tarif anfallen, können Sie unserer Infoseite entnehmen. Automatische Update-Informationen, aber manueller DownloadWindows bietet eine einfache Abhilfe über die verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten im Sicherheitscenter, erreichbar über die Systemsteuerung. Eine Umstellung auf "Benachrichtigen, aber nicht automatisch herunterladen und installieren" (bei Windows XP) dürfte hier die beste Variante sein: Windows gibt dann von sich aus nach wie vor bekannt, wenn wichtige Updates verfügbar sind und das System bedroht ist. Der Nutzer weiß so, dass ein Update erforderlich ist und kann dieses dann zu Hause herunterladen und einspielen. Wer weitere Software nutzt, die automatische Updates durchführt, sollte hier jeweils die Update-Einstellungen anpassen. In der Regel bieten fast alle Programme über einen "Einstellungen" oder ähnlich benannten Menüpunkt die Möglichkeit, auf manuelle Updates umzuschwenken. Anzeige:
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