Immer mehr "IT-ler" sind an jedem erdenklichen Ort zu jeder Zeit freiwillig erreichbar. Dieser
digitale Übereifer wird in der Branche auch als "hyperconnected" (deutsch: übervernetzt) bezeichnet.
Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens
IDC
im Auftrag des Netzwerksausrüsters Nortel befinden sich bereits 16 Prozent der Arbeitnehmer in
dieser Abhängigkeit, regelmäßig mindestens vier digitale Geräte wie Notebook, MP3-Player oder Festnetz
und mehr als sechs Anwendungen wie E-Mail,
SMS oder
Voice over IP zu benutzen. In den nächsten fünf Jahren prognostiziert
die Studie einen Anstieg der übervernetzten Arbeitnehmer auf gar 40 Prozent. Die Netzbetreiber
und Hersteller wird es freuen. In Zeiten der Globalisierung und ständig schneller und komplexer
werdender Arbeitsprozesse ist inzwischen in vielen Berufsfeldern Mobilität zum Gradmesser für Erfolg
geworden. Entsprechend verändert haben sich auch die technischen Anforderungen an die Bürokommunikation.
Begriffe wie
Instant Messaging,
Social Networks
und Web Conferencing haben längst in der Arbeitswelt Einzug gehalten. Wir liefern Ihnen einen
Überblick über aktuelle Geräte, die das Arbeiten unterwegs erleichtern.
Smartphone – der Alleskönner im Taschenformat


Palm Treo Pro
Foto: Palm
Ein kurzer Blick zurück macht schnell deutlich, was sich seit dem Beginn des
Handy-Zeitalters vor 15 Jahren getan hat. Groß, klobig, schwer und
über GSM-Netz betrieben, ähnelten die Handys von damals dem viel zitierten "sprechenden
Knochen". Heute sind sie kaum größer als eine Zigarettenschachtel, laufen übers
UMTS/HSDPA- oder
EDGE/GPRS-Netz, und man kann mit
ihnen außer Telefonieren noch Mailen, Fotografieren, Adressen verwalten, Office-Dokumente
bearbeiten und im Internet surfen. Dieser Zwitter aus Mobiltelefon und Personal Digital
Assistant (PDA) wird als Smartphone bezeichnet. Der Vorteil des
Smartphones gegenüber einem herkömmlichen Handy ist, dass das Smartphone nicht auf die
vorinstallierten Programme des Anbieters festgelegt ist, sondern auch nachträglich mit
verschiedenen Funktionen nachgerüstet werden kann. Es ist nämlich universell programmierbar
und somit frei den speziellen Bedürfnissen des Nutzers anzupassen.
Der US-Hersteller Palm meldet sich ab September mit seinem neuen
HSDPA-Smartphone Treo Pro im Bereich der Businessgeräte
zurück. Ausgestattet ist das 60 mal 114 mal 13,5 Millimeter große Palm-Smartphone mit
einem MSM7201-400 MHz-Prozessor von Qualcomm, der Triband-HSDPA und Quadband-GSM sowie
A-GPS und WLAN unterstützt. Gerade mal
133 Gramm schwer gibt es das Treo Pro mit schwarzem Gehäuse und einem farbigen
Touchscreen mit einer Auflösung von 320 mal 320 Pixel.
Beim Betriebssystem setzt Palm auf Windows Mobile 6.1
Professional.
Mit dem Treo Pro lassen sich von unterwegs Office-Anwendungen wie Kontakte, Kalender und
Aufgaben verwalten, Word- und Excel-Dateien bearbeiten und Powerpoint- sowie PDF-Formate
anzeigen. E-Mails mit Audio- und Videodateien spielt das Gerät über den Windows Media Player
ab. Auch lässt sich das Smarthone als Modem für den Anschluss an ein Notebook benutzen. Ein
GPS-Empfänger zur Navigation ist bereits integriert. Mit Vertrag wird der Palm Treo Pro bei
Vodafone angeboten, ohne Vertrag ist er nach Herstellerangaben für
499 Euro zu haben. Ein Tipp: Auf der Hompage von Palm kann man das Smartphone im Rahmen
einer Promotionaktion
bei Amazon für 469 Euro vorreservieren.
Die E-Mail-Maschine Blackberry


Blackberry 8700g
Foto: RIM
Der kanadische Hersteller Research In Motion (RIM)
hat eine Lösung für drahtlose Kommunikation und Verwaltung persönlicher Daten entwickelt, die
sogenannte Blackberry-Lösung. Sie basiert auf einer
Client-Server-Architektur, einem Protokoll zwischen Clients und Servern und einer Serie von
Smartphones als Endgeräten mit integrierter Software für den Zugriff auf vielseitige Daten-
und Kommunikationsdienste. Die wesentliche Funktion des Blackberry besteht darin, überall
E-Mails als Push-Dienst empfangen und versenden zu können. Der Pluspunkt gegenüber einem
herkömmlichen PDA ist, dass Daten wie E-Mails, Kalendereinträge und Notizen direkt vom Server
auf den Blackberry übertragen werden, er somit stets auf dem aktuellsten Stand ist. Kosten,
die durch regelmäßiges Abfragen entstünden, können somit minimiert werden. Auch können über den
Mobilen Datenservice (MDS) wichtige Informationen aus einem Firmennetzwerk auf den Blackberry
übertragen werden. Preislisten, Lagerbestände und Kundendaten sind umgehend verfügbar, so dass
Bestellungen vor Ort abgewickelt werden können. Daten, die den Blackberry erreichen, sind
komprimiert und aus Sicherheitsgründen verschlüsselt.
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Blackberry mit Präsentationstool und Bonsai-Beamer
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