Telekom verringert "weiße Flecken" auf der DSL-Landkarte
28.08.2008 14:10
Zehn weitere Städte werden mit VDSL erschlossen
Die Deutsche Telekom baut ihr
DSL-Netz in
ländlichen Regionen weiter aus. "Wir werden Ende 2008 rund 96 Prozent
aller Haushalte mit DSL versorgen, und das in über achtzig Prozent
aller Anschlüsse mit mehr als 2 MBit/s", sagte
Timotheus Höttges, im Vorstand der Telekom für das Festnetz
zuständig, heute vor Eröffnung der Funkausstellung IFA in
Berlin. Das heißt konkret, 400 000 Haushalte werden in diesem Jahr
neu an das Highspeed-Netz angeschlossen – davon rund 140 000 in bisher nicht erschlossenen Gebieten. Das Unternehmen reagiert damit
auf Forderung aus Politik und Wirtschaft auf eine flächendeckende
Versorgung Deutschlands mit schnellen Internetanschlüssen. Vor allem
in einigen ländlichen Regionen sind diese bislang nicht erhältlich.
Für die Telekom spielt der Ausbau des Breitbandgeschäfts eine
zentrale Rolle, um die Rückgänge in der traditionellen
Festnetztelefonie auszugleichen. "Im 'Neuen Festnetz' laufen uns die
Kunden nicht weg, ganz im Gegenteil", sagte Höttges. Im August habe
das Unternehmen den zehnmillionsten Kunden unter Vertrag genommen.
Seit Ende Juni erhöhte sich der Kundenbestand damit um rund 100 000.
VDSL wird weiter ausgebaut
Bereits 40 Städte hat die Deutsche Telekom mit ihrem
VDSL-Netz ausgebaut.
In einer zweiten Tranche werden noch in diesem Jahr weitere zehn Städte:
In Kiel, Potsdam, Rostock, Bielefeld, Freiburg, Hagen, Krefeld, Lübeck,
Oberhausen und Solingen laufen die Vorbereitungen für den Rollout.
VDSL ermöglicht den Kunden Surfen mit bis zu 50 MBit/s sowie Entertain-TV-Inhalte
in HDTV-Qualität.