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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 09.02.2012 |
DECT-Eco bei Schnurlos-Telefonen: Das steckt dahinter10.08.2008
12:00 Unterschied zwischen temporärem, permanentem und kombiniertem Eco-ModusInhaltsverzeichnis:1. Das Bewusstsein der Telefonteilnehmer für Strahlenrisiken steigt2. Eco ist nicht gleich Eco
Bei herkömmlichen schnurlosen DECT-Telefonen (DECT steht für "Digital Enhanced Cordless
Telecommunications") sendet die Basisstation auch dann elektromagnetische Wellen aus, wenn damit
gar nicht telefoniert wird. Zwar beträgt die Leistung nur rund ein Viertel des Wertes, der bei einem
Gespräch erreicht wird, dafür findet dieses Standby-Senden 24 Stunden am Tag statt. Dadurch
setzen sich Verbraucher einem noch ungeklärten gesundheitlichen Risiko aus. Nach der Meinung
einiger Experten können beispielsweise Schlaflosigkeit, Nervosität oder auch
Konzentrationsschwäche Folgen dieser dauerhaften Strahlenbelastung sein.
nächste Seite: Eco ist nicht gleich Eco
Wohl nicht zuletzt, da sich Verbraucher intensiver informieren und die Umweltachtsamkeit steigt, sind einige Hersteller den Forderungen nachgekommen und bauen immer öfter Strahlungs-reduzierende Mechanismen ein. Solche digitalen Schnurlostelefone mit geringerer Strahlung benennen die Hersteller mit dem Zusatz "DECT Eco", wobei "Eco" für "Economy" steht, also für Wirtschaftlichkeit oder Sparsamkeit. Wir erklären Ihnen, was Sie von DECT-Eco-Telefonen erwarten dürfen. Durch DECT-Eco-Technologie verringert sich die Reichweite
Der Nachteil: Bei Telefonen mit der DECT-Eco-Technologie verringert sich die Reichweite zwischen Basis und Mobilteil um 50 Prozent, das heißt auf 25 Meter in Gebäuden und 150 Meter im Freien. Die Reichweite für herkömmliche digitale Schnurlostelefone geben die meisten Hersteller mit rund 50 Metern in Gebäuden und 300 Metern im Freien an. Herkömmliche DECTs strahlen 24 StundenAuch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat sich bereits kritisch über das DECT-Dauerstrahlen geäußert und unter anderem von den Herstellern gefordert, dass Basisstationen im Standby-Betrieb automatisch abgeschaltet, DECT-Telefone mit einer bedarfsgerechten Regelung der Sendeleistung ausgestattet und die Verbraucher künftig besser über die Strahlungswerte informiert werden. Grundlage für die Beurteilung möglicher gesundheitlicher Schäden durch die hochfrequenten Felder der DECT-Telefone sind die empfohlenen Basisgrenzwerte. Diese werden als Spezifische Absorptionsrate (SAR) angegeben. Die SAR beschreibt, welche Menge der Strahlungsleistung (W) vom menschlichen Körper (kg) aufgenommen wird. Die maximal zulässige SAR beträgt 2 W/kg. Bei DECT-Geräten liegt der SAR-Wert unter 0,1 W/kg. Allerdings handelt es sich dabei um einen zeitlichen Mittelwert. DECT-Funk verwendet gepulste Wellen, so dass die Strahlung, die von ihnen ausgeht, einer ständigen Schwankung unterliegt. Kritiker der Grenzwertbemessung wenden hier ein, das Zugrundelegen eines Mittelwerts sei ebenso zweifelhaft, als ginge man davon aus, eine Bestrahlung mit kurzen Lichtblitzen wäre im Effekt dasselbe wie ein permanentes Licht mittlerer Helligkeit. Dieser Einwand scheint plausibel, doch eine schädliche Wirkung der gepulsten Strahlung auf den Menschen konnte bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.
DECT-Eco-Modelle sollen nun jedenfalls nach Angaben der Hersteller die Strahlung der
Basisstation um bis zu 80 Prozent gegenüber herkömmlichen DECT-Telefonen reduzieren,
und das auch bei Betrieb mehrerer Mobilteile und wenn sich das Mobilteil nicht in der Basisstation
befindet. Verwirrenderweise gibt es aber unterschiedliche Eco-Modi, mehr darüber erfahren Sie auf
der folgenden Seite.
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