teltarif.de MOBIL · DIENSTE · TOUR
Größtes deutschsprachiges Telekommunikations-Magazin *
Newsletter für: 
Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 12.02.2012 

Glasfaseranschlüsse: Alternativen zur Deutschen Telekom

09.08.2008
17:43

teltarif.de zeigt ihnen, welche Anbieter die besten Glasfaser-Angebote haben

Inhaltsverzeichnis:

1. Glasfaser-Technik: FTTB, FTTH oder FTTC?
2. Anbieter, Geschwindigkeiten und Preise: Was lohnt?

Fernsehen, Radio hören, telefonieren: Das Internet hat sich in den letzten Jahren zum Wunderwerkzeug entwickelt, mit dem sie (fast) alles machen können. Viel Tatendrang erfordert aber auch viel Bandbreite, und das größte Maß an Bandbreite bekommen Sie zurzeit über Glasfaseranschlüsse. Die teltarif.de-Redaktion schaut ein wenig hinter die Glasfaserkulisse und stellt sechs Alternativen zum VDSL-Angebot der Deutschen Telekom vor.

Lieferung bis vor Haus- oder Wohnungstür

Die Telekommunikationsbranche unterscheidet verschiedene Glasfaseranschlüsse. Bei Privatkunden sind in erster Linie "Fibre to the Basement" (FTTB) - auch als "Fibre to the Building" bezeichnet - und "Fibre to the Home" (FTTH) entscheidend. Dabei lässt sich aus dem Namen die Anschlussart ableiten.

Beim FTTB-Anschluss wird das Glasfaserkabel bis vors Haus oder in den Keller gelegt und dort an die Kupferkabel bzw. an die letzte Meile angeschlossen. Der Vorteil dieser Anschlussart ist die schnelle und einfache Modernisierungsmöglichkeit. Durch einen einfachen Kabelaustausch kann das Netzwerk vom Kupfer- ins Glasfaserzeitalter springen. Nachteilig wirkt sich hingegen die Beschaffenheit der letzten Meile aus. Zum einen müssen die Lichtwellen der Glasfaser in elektronische Impulse der Kupferleitungen umgewandelt werden. Weiter bieten Kupferkabel auch nicht so eine hohe Bandbreite wie Glasfaserkabel. Daher können die Kupferkabel im ungünstigen Fall den Datenstrom bremsen.

Anders sieht es beim FTTH-Anschluss aus. Hier wird die Glasfaser direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers verlegt bzw. werden die Endgeräte direkt mit der Glasfaser verbunden. Von Vorteil ist hier die Geschwindigkeit. Bis zum Endgerät werden die Daten nur über Glasfaser in maximaler Geschwindigkeit bewegt. FTTH in Häusern nachträglich zu installieren, ist jedoch aufwendig, da dabei alle Kupferkabel gegen Glasfaser getauscht werden müssen.

Keine waschechten Glasfaseranschlüsse sind FTTC-Anschlüsse, wie sie von der Deutschen Telekom angeboten werden. Bei den "Fibre To The Curb"-Anschlüssen wird die Glasfaser nur bis zum Verteilerkasten – "curb" heißt übersetzt Bordstein - gelegt. Die letzten 300 Meter bis zum Teilnehmer bestehen dann wieder aus Kupferkabel.

Geschwindigkeit: Wo kann der Flaschenhals sein?

Die tatsächliche Datenrate im Netzwerk richtet sich allein nach dem schwächsten Glied, dem langsamsten Teil in der Kette. So ist bei FTTB-Anschlüssen meist die Datenrate zwischen Verteilerkasten und Endgerät das Maß der Dinge. Bei FTTH-Anschlüssen ist dies nicht so - hier sind die Endgeräte ja direkt ans Glasfasernetz angebunden.

Was oft vergessen wird: Die lokale Netzwerkarchitektur, wie beispielsweise ältere Router und alte Ethernet-Kabel, lassen die Einrichtung eines FTTH-Anschlusses sinnlos werden, wenn diese die Geschwindigkeit zu sehr drosseln. Denn wenn zwischen Computer und Router ein Kabel verwendet wird, das nur eine Datenrate von 10 MBit/s erlaubt, werden später auch nur maximal 10 MBit/s zum Computer transportiert - egal, wie viel der Glasfaseranschluss hergibt.

Aber auch wenn die lokale Technik optimiert ist, gibt es noch weitere Gründe für langsame Verbindungen. Für die Datenrate darf nicht nur die Geschwindigkeit des Empfängers berücksichtigt werden, sondern auch die Geschwindigkeit des Senders. Auch hier gilt, dass der Langsamere von beiden das Tempo bestimmt. Gut nachvollziehen kann man dies an TV-Highlights, die von Fernsehsendern kostenlos live ins Netz gestreamt werden. Greifen zu viele auf das Angebot zu, ist der Sender schlicht überfordert und liefert nur ein ruckliges Bild ins Internet.
 

1 2 >>
 
nächste Seite: Anbieter, Geschwindigkeiten und Preise: Was lohnt?
vorherige Meldung Drucken RSS E-Mail nächste Meldung
Anzeige:

Hier klicken!
Nur 27,90€/Monat: 3fach Flat ohne Vertragsbindung!
Zwei Surf-Flatrates in einem. Jetzt bei o2 sichern

Hier klicken!
2play 32.000 - Doppelflat bis zu 6 Monate gratis!  

Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RE: Es ist Willy.Tel, nicht ... Videofreak 20.03.10 01:37
09.09.09 - 9:10 tswinner 09.09.09 09:41
3play von EWE TEL gibt es seit Monaten telefonator6. 11.08.08 21:54
RE: Es ist Willy.Tel, nicht ... MarcKessler 11.08.08 11:55
Beitrags-Index ]  [ Thread-Index ] 

Weitere News vom 09.08.2008:

- Glasfaseranschlüsse: Alternativen zur Deutschen Telekom
- Ab morgen nächste Prepaid-Flatrate bei T-Mobile buchbar
- HanseNet steigert Umsatz deutlich
- Kostenlose E-Mail Push-Dienste im Überblick
- Show-Down bei freenet: Spoerr bleibt Vorstandschef
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage

Werbung

hier klicken!


Hier klicken!

Wann wollen Sie online gehen?
  
Welche Preisangabe?
 Nur Tarife mit längerer Gültigkeit
Genauer Vergleich

Internet-Anbieter
Die Suchmaske unterstützt mehr als 50 Top-Level-Domains (z.B. .de, .at, ch, .fr, .com, .net, .org und viele mehr).
gewünschter Domainname:

powered by xdial.de

 
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs]
*) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat
Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre