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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 22.03.2010 |
Inhaltsverzeichnis:
1. Acht Millionen Deutsche geben Daten im Social Networking preis 2. Rufverteidiger und andere Maßnahmen zum Eigen-Schutz
Polizei, Personaler und Journalisten müssen heutzutage oft nicht einmal mehr ihren Schreibtisch
verlassen, um Informationen oder gar den Aufenthaltsort einer Person herauszufinden. Virtuelle
soziale Netzwerke wie StudiVZ, MySpace, Xing oder YouTube sind bei Nachforschungen
außerordentlich hilfreich. Wieviele Spuren die Nutzer dabei im Internet hinterlassen und welche
Konsequenzen das Entblößen der eigenen Identität im so genannten Web 2.0 nach sich
ziehen kann, ist vielen Nutzern gar nicht bewusst.
Wohnort, Alter, Beziehungsstatus und Freundeskreis sind nach nur wenigen Klicks bekannt. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage veröffentlichen mittlerweile acht Millionen Deutsche persönliche Informationen in diversen Business- und "Gruschel"-Clubs. Vor allem Jugendliche veröffentlichen unbedacht Fotos auf Social-Networking-Seiten, ohne mögliche Spätfolgen zu bedenken: Je mehr Informationen die Nutzer preisgeben, desto eher können diese auch missbraucht werden. Neben Kriminellen, die etwa Kontodaten ausspionieren wollen, zeigen sich zunehmend Werbefirmen interessiert an Adressen und persönlichen Vorlieben der Community-Mitglieder. Trotz zahlreicher Proteste und Anschuldigungen zum Missbrauch des Datenschutzes und der Weitergabe an Dritte nehmen die Nutzerzahlen stetig zu. StudiVZ beispielsweise hat dabei zu Jahresbeginn seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert, die es den Machern erlauben, personalisierte Werbung auf den Profilen zu schalten. Diese Einstellungsoption kann der Nutzer zwar selbst beeinflussen, oftmals aber sind die Fährten zu Drittanbietern für den Nutzer auf den ersten Blick nicht erkennbar. Es ist wichtig, von Anfang an seine Online-Identität und seine Online-Reputation zu schützen. Die virtuellen Altlasten können Jahre später noch Karrieren ruinieren. Mindestens jeder dritte Personalchef nutzt gezielt das Internet, um sich vor einem Vorstellungsgespräch über die Bewerber zu informieren. Ganze 57 Prozent der Personaler, so die Studie des Bundes Deutscher Unternehmensberater (BDU) haben aufgrund des persönlichen Internetprofils schon einmal Kandidaten gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Sicherheitsbedrohung für Unternehmen 1 2
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