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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Immer mehr Handy-Nutzer steigen auf mobile Navigation um30.07.2008
11:00 Nicht nur Autofahrer, auch Fußgänger und Radfahrer nutzen Navigationsdienste
Mobile Navigation ist im Kommen: Immer mehr Menschen nutzen ihr Handy als elektronischen Pfadfinder. Dabei wird bei herkömmlichen Handys verstärkt auf mobile Landkarten zugegriffen, wer ein GPS-Gerät hat, setzt es zunehmend als Navigationshilfe ein. In den vergangenen drei Monaten nutzten 8 Prozent der US-Amerikaner und 3 Prozent der europäischen Handykunden entsprechende Navigations-Dienste. Laut aktuellen Zahlen von ComScore übertreffen die Zugriffe auf Internet-Angebote zur Routenplanung von mobilen Endgeräten aus jetzt erstmals die Zugriffe, die von stationären PCs vorgenommen werden.
In Europa nutzen im Mai 2007 bereits über 5,1 Millionen Nutzer mobile Routenplaner. Im Mai dieses Jahres waren es schon 7,6 Millionen. Dies entspricht einer Steigerung von 49 Prozent. Als besonders Navigations-begeistert stellten sich die Briten und Italiener heraus, hier nutzen bereits über 2 Millionen Handykunden mobile Navigationsdienste. Danach folgen Frankreich und Spanien mit gut einer Million Nutzer, Deutschland liegt knapp dahinter. Mit dem Handy gut ankommenInsbesondere Autofahrer nutzen die mobile Navigation, in den USA ist der Anteil der Autofahrer mit 85,7 Prozent am größten, danach folgen die Franzosen mit 79,9 Prozent. In Deutschland ist der Anteil der Autofahrer mit 62,4 Prozent vergleichsweise gering, nur Großbritannien bietet mit 57,9 Prozent weniger. Die Briten nutzen die Technologie zu 41 Prozent vor allem zum Laufen, Joggen und Radfahren, aber auch die Nutzung in öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit 30 Prozent ziemlich hoch (offenbar wurden Mehrfachnennungen zugelassen). In Deutschland geben 31,2 Prozent der Nutzer an, auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf Navigationsdienste zurückzugreifen, weitere 30 Prozent greifen auch in öffentlichen Verkehrmitteln auf Navigations-Dienste zu. Interessant ist auch, dass in den USA das iPhone das meistgenutzte Gerät für die mobile Navigation ist, in Europa sind es die Nokia-Handys N95 and N70. Während die US-Amerikaner zumeist mit dem Web-Browser auf Kartenmaterial zugreifen, nutzen die Europäer auch Navigations-Applikationen zum Herunterladen aufs Handy. Interessanterweise werden SMS-Dienste mit Navigationshinweisen, etwa an welcher Station der nächste Bus kommt, trotz der wesentlich intensiveren sonstigen SMS-Nutzung in Europa in den USA fast genauso häufig nachgefragt. Eine Übersicht über die neuen Möglichkeiten der mobilen Navigation finden Sie in unserem aktuellen Übersichtsartikel. Anzeige:
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