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Die PNDs Medion GoPal E4435 und Garmin nüvi 860 im Navi-Test19.07.2008
17:30 Von der Ausstattung könnten die Navigationsgeräte als Zwillinge durchgehenInhaltsverzeichnis:1. Beim Preis hören die Gemeinsamkeiten auf2. Bessere Verarbeitung oder niedrigerer Preis?
Von der Ausstattung her könnten die beiden
PNDs (Personal Navigation Devices)
Medion GoPal E4435 und
Garmin nüvi 860 eigentlich als Zwillinge durchgehen.
Auch in den Abmaßen und beim Gewicht gibt es nur marginale Abweichungen. Doch spätestens
beim Preis hören die Gemeinsamkeiten auf. Während Weltmarktführer Garmin sein nüvi 860
als Highend-Produkt anpreist und für 599 Euro feilbietet, bezeichnet Medion sein
GoPal E4435 fast schon verschämt als Einsteigergerät, das für 179 Euro beziehungsweise
199 Euro in der TMCpro-Variante über den Verkaufstresen wandert. teltarif.de hat beide PNDs
einem ausführlichen Vergleichstest unterzogen und geht der Frage auf den Grund, ob die 400 Euro
Mehrkosten für den Garmin nüvi 860 gerechtfertigt sind.
nächste Seite: Bessere Verarbeitung oder niedrigerer Preis?
Nach dem Auspacken sofort einsatzbereit
Beide PNDs sind "Out of the Box", das heißt, sofort nach dem Auspacken einsatzbereit. Während
Garmin in seinem Paket den Akku extra beilegt und dieser zuerst noch an der Geräterückseite eingelegt
werden muss, sitzt die Stromversorgung beim GoPal E4435 hinter der Gehäuseabdeckung und
durch Schrauben gesichert bereits fest im Geräteinnern. Die Saughalterung für die Windschutzscheibe
ist beim Garmin filigraner gestaltet, doch Medions Konzept wirkt ausgereifter und erwies sich vor allem
im Testbetrieb als haftungssicherer. Die weiche Gummiabdeckung für die Geräterückseite vermittelt
einen eleganten Eindruck, über zwei Zapfen an der Unterseite findet der GoPal jederzeit leicht seine
richtige Position und ist fest arretiert. Ein kleiner Tipp: Bevor der Medion in die Haltevorrichtung
geschoben wird, sollte die Stromversorgung über den Zigarettenanzünder angeschlossen werden, denn
das Kabel muss an der Geräteunterseite eingesteckt werden.
Das Garmin nüvi 860 findet seine Position über drei Arretierungspunkte selbstständig. Auch beim Garmin gilt: Zuerst die Stromversorgung an der Aktivhalterung befestigen, bevor der PND eingesteckt wird, dann kann man sich die mühselige Fummelei und blinde Anschlusssuche ersparen. Zusätzlich liegt dem Auslieferungspaket des nüvi noch eine kleine Fernbedienung bei, die zur Aktivierung der Sprachsteuerung benötigt wird. Eine Knopfzelle sichert den jahrelangen Betrieb, über ein Gürtelsystem wird die Fernbedienung an der Lenkradinnenseite – jederzeit griffbereit – befestigt. Ein Netzstecker liegt weder dem Garmin noch dem Medion bei, doch dank des integrierten Mini-USB-Anschlusses lassen sie sich notfalls auch über den PC laden. Beim ersten Start benötigen beide PNDs weit weniger als eine Minute, bevor das System hochgefahren und einsatzbereit ist. Bei der Positionsbestimmung setzt der Medion neue Maßstäbe. Innerhalb weniger Sekunden hat er den Standort lokalisiert, schneller als alle bisher getesteten PNDs. Geringfügig länger benötigt der nüvi 860. Prunkstück ist jeweils die SprachsteuerungBei der Zieleingabe kommt das Prunkstück beider PNDs zum Einsatz. Die komplette Zieladresse lässt sich nicht nur über die übliche Tastatur auf dem Display eintippen, sondern auch per Sprachsteuerung eingeben. Beide Hersteller setzen dabei auf die Entwicklungen von Nuance, dem Weltmarktführer für Sprachsteuerungen. Diese ist State of the Art, egal ob im Stand oder während der Fahrt, die Spracheingaben wurden jederzeit korrekt erkannt, die Zieleingabe war ein Kinderspiel.
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