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Themenspecial Reise und Roaming

Tipps zur Handy-Nutzung im Urlaub

14.07.2008
15:35

Diese Tipps und Informationen helfen, im Urlaub Kosten zu sparen

Inhaltsverzeichnis:

1. Kostenfallen und Alternativen zum Telefonieren
2. Nur eine gute Vorbereitung zahlt sich aus
In unseren vorangegangenen Artikeln im aktuellen Themenmonat Reise und Roaming haben wir Ihnen bereits gezeigt, welche Kosten bei Handy-Gesprächen im Ausland und bei Daten-Roaming anfallen. Damit Sie nicht durch ungünstige Handy-Einstellungen, die falschen technischen Voraussetzungen oder durch Verlust des Handys im Urlaub unangenehm überrascht werden, haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Die Mailbox kann unbewusst zur Kostenfalle werden

Handy-Gespräche im Ausland werden mit Roaming-Gebühren belegt, das gilt auch für Gespräche von Netzbetreiber zu Netzbetreiber und Community-Tarife, wenn sich beide Gesprächspartner im gleichen Land befinden. Wenn der Handy-Besitzer bei seinem Gerät nichts anderes eingestellt hat, wählt sich das Gerät immer in das stärkste verfügbare Netz ein. Daher ist es empfehlenswert, in grenznahen Urlaubsgebieten Deutschlands die automatische Netzwahl auszuschalten. Damit mindern Sie die Gefahr, dass sich das Handy im ausländischen Netz einbucht, weil das Signal stärker ankommt als das des deutschen Netzes, und so die Gespräche dann unnötigerweise den teuren Weg über das Ausland nehmen. Die Mailbox kann im Ausland besonders teuer werden, denn die Verbindung von Deutschland zum Handy wird als eingehendes und die Umleitung zurück zur Mailbox in Deutschland als abgehendes Gespräch berechnet. Dies können Sie vermeiden, indem Sie die Mailbox am besten schon zu Hause abschalten. Alternativ kann eine absolute Rufumleitung aktiviert werden, bei der alle Anrufe gleich auf dem Anrufbeantworter landen. Die Nachrichten können dann, unter Umständen auch vom Festnetz, abgehört werden. Dazu muss allerdings eine PIN-Nummer eingegeben werden, die Sie dann parat haben sollten.

Alternativen zum Telefonieren

Der Versand von MMS mit Fotos vom gut aussehenden Surflehrer oder Videos von der Klettertour ist im Ausland erheblich teurer. Der Versand einer 100 kB großen Datei kostet je nach Netzbetreiber ab 1,70 Euro. Auch für den Empfang von Bildnachrichten müssen Reisende tief in die Tasche greifen.
MMS als Postkarte
Quelle: T-Mobile
Eine durchaus witzige Möglichkeit zu humanen Preisen besteht darin, eine MMS-Postkarte zu verschicken. Dazu wird das Bild vom Strand an eine Kurzwahl des Netzbetreibers nach Deutschland geschickt. Dort wird das Bild auf Papier gedruckt und dem entsprechenden Empfänger zugeschickt. E-Plus, o2, Vodafone und T-Mobile verlangen dafür Preise bis zu 1,99 Euro, das entspricht ungefähr den Kosten die man auch hat, wenn man vor Ort Postkarte und Porto bezahlt. Vorteil: Die Versandzeiten sind wesentlich kürzer als bei "analogen" Postkarten aus den Urlaubsländern und man verschickt dazu noch personalisierte Postkarten. SMS können auch im Ausland kostenfrei empfangen werden. Deshalb ist es für die Daheimgebliebenen eine gute Möglichkeit, den Urlauber so auf dem neuesten Stand zu halten. Für den Urlauber sind die Kosten pro SMS teurer als im Inland, dennoch kann man so gegenüber einem teuren Anruf sparen. Bedenken sollten Sie trotzdem, dass spezielle SMS-Kontingente oder Flatrates, genauso wie Community-Tarife und spezielle netzinterne Optionen, nicht gelten.

Für Langzeit-Urlauber können ausländische Prepaid-Karten oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Discounter eine kostengünstige Alternative sein. Natürlich müssen Sie dann auch mit einem SIM-Lock- beziehungsweise Netz-Lock-freien Handy verreisen. Allerdings bekommt man mit diesen Karten eine neue Nummer, die man Freunden und Bekannten erst mitteilen muss. Werden Sie dann vom deutschen Festnetz auf der ausländischen Handynummer angerufen, kann der Anrufer günstige Call-by-Call-Vorwahlen nutzen, sodass beide Gesprächspartner sparen.

Will der Urlauber viel ins deutsche Festnetz telefonieren, lohnt sich auch eine Calling Card. Der Nutzer erwirbt mit der Karte ein vorausbezahltes Gesprächsguthaben, das abtelefoniert werden kann. Calling Cards funktionieren mit jedem Handy, aber auch mit dem Telefon im Hotel oder der Telefonzelle. Die günstigste Kombination ist eine Calling Card in Verbindung mit einem "normalen" Telefon, da Anrufe von Handys zu höheren Tarifen abgerechnet werden.

Funktioniert mein Handy in den USA, passt der Stecker des Ladegeräts auch in Südfrankreich in die Steckdose und wie viel Volt beträgt die Netz-Spannung in der Türkei? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie auf der folgenden Seite.

Bild: Arcor Tarifabfrage: Call by Call ohne Anmeldung
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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
Dermatologisch getestet Telly 20.01.12 11:32
RE: Roamingfrei Daten-SIM mit ... b-a 14.01.12 06:34
RE: Internet im Ausland b-a 14.01.12 06:24
Roamingfrei Daten-SIM mit ... Hobbe 10.01.12 13:32
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