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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 21.03.2010 |
Breitband-Internet in ländlichen Regionen
ist noch immer ein großes Problem -
vor allem für diejenigen, die in den entsprechenden Regionen leben und arbeiten.
Das haben auch die Anbieter von Internetzugängen erkannt und wollen Lösungen
finden. Diese allerdings werden aus Kostengründen nicht auf
DSL basieren.
Ein Lösungsansatz ist, die bislang für Fernsehausstrahlung genutzten Frequenzen
zu nutzen, um die Fläche zu versorgen. Durch den Einsatz von
DVB-T und DVB-H,
die ressourcenschonender senden als die bisherige analogen Sender, werden entsprechende
Frequenzen frei.
Während früher alles für die Versorgung auch kleiner Dörfer mit Fernsehen über terrestrische Sender sprach, spricht heute kaum noch etwas für die Verbreitung von DVB-T in ländlichen Regionen, weil es hier die Alternative des Satellitenempfangs gibt. Zudem ist der terrestrische Empfang in diesen ländlichen Regionen nur mit sehr hohen Aufwendungen für nur verhältnismäßig wenige Einwohner zu realisieren. Das verhält sich bei breitbandiger Internet-Versorgung jedoch anders. Dies erscheint deshalb sinnvoll, weil fragliche Frequenzen im UHF-Band IV und V (470 MHz bis 862 MHz) sich deutlich besser in die Fläche ausbreiten und eine größere Reichweite haben als UMTS-Frequenzen oder gar die BWA-Frequenzen, die unter anderem für WiMAX genutzt werden. Auf diesen niedrigeren Frequenzen können theoretisch alle Funkstandards für Breitband möglich sind, genutzt werden. Das könnten beispielsweise WiMAX, LTE oder UMTS sein. In einem am 1. Juli startenden Pilot-Projekt im brandenburgischen Wittstock sollte zunächst WiMAX zum Einsatz kommen. Doch zwischenzeitlich hat man sich anders entschieden und setzt auf UMTS, genauer auf ein auf den Frequenzbereich adaptiertes TD-CDMA-System. T-Mobile setzt ein solches System bereits in der Tschechischen Republik ein, wie die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) bekannt gab.
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