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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
T-Mobile trägt Push-to-Talk-Dienst zu Grabe01.07.2008
18:01 Walkie-Talkie-Funktion im Handy nach halbherziger Vermarktung jetzt wertlosInhaltsverzeichnis:1. Push-to-Talk bei T-Mobile eingestellt2. Tarifgestaltung von Anfang an nicht akzeptabel
In den USA ist Push-to-Talk (PTT) bei vielen
Handyfans der Renner - kann man über die Walkie-Talkie-Funktion im Handy
doch oft preiswerter kommunizieren als mit einem herkömmlichen Telefonat.
Push-to-Talk funktioniert ähnlich wie CB-Funk. Das heißt, anders als bei
einem normalen Telefongespräch können die Teilnehmer nur abwechselnd
sprechen. Alternativ zu einem Einzelgespräch ist es auch möglich, in
Gruppen miteinander zu "pusheln", so dass man mehrere Gesprächspartner
gleichzeitig erreicht.
nächste Seite: Tarifgestaltung von Anfang an nicht akzeptabel
![]() Das Nokia 5140 war lange Zeit das einzige verfügbare PTT-Handy Auch in Europa gab es zunächst vielversprechende Ansätze, um den Dienst auf dem Markt zu etablieren. Am 22.November 2004 führte T-Mobile Push-to-Talk in Deutschland ein. Heute, am 1. Juli 2008, hat der Bonner Konzern den Service wieder eingestellt. Wirklich vermarktet hat die Mobilfunk-Tochterfirma der Deutschen Telekom das Feature allerdings nie. Zum Auftakt gab es nur ein einziges PTT-HandyZwar konnten Interessenten den Service mehr als ein halbes Jahr lang sogar kostenlos nutzen. Zunächst gab es mit dem Nokia 5140 jedoch lediglich ein einziges Handy, das den Dienst unterstützt hatte. Erst im Laufe des Jahres 2005 kamen weitere Nokia-Handys mit PTT-Funktion auf den Markt. Selbst wer ein PTT-Handy hatte, konnte damit nicht unbedingt problemlos "pusheln". Zum einen mussten die Kunden den Dienst an ihrem Handy selbst konfigurieren - und das war je nach Modell alles andere als trivial -, während T-Mobile und die anderen Netzbetreiber für Dienste wie WAP und MMS Konfigurations-SMS verschicken, mit denen die Einstellungen automatisch auf das Handy übertragen werden. Software-Fehler vereitelten Spaß am "pusheln"Ferner arbeitete ausgerechnet ein seinerzeit sehr beliebtes Telefon wie das Nokia 6230i im PTT-Betrieb nicht störungsfrei. Oft musste man das Telefon aus- und wieder neu einschalten, um weiter "pusheln" zu können. Das machten wohl nur die absoluten Freaks, während andere Interessenten PTT nicht weiter genutzt hatten.
Für viele Smartphones mit
Symbian-Betriebssystem bot Nokia schon 2005
Software-Lösungen zur Push-to-Talk-Nutzung an.
T-Mobile machte aber keine Werbung dafür, so dass kaum potenzielle Kunden Notiz
von dieser Möglichkeit nahmen, ein schon vorhandenes Handy für den Service
nachzurüsten.
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