Das
US-CERT weist in einer
aktuellen
Meldung auf ein Sicherheitsleck in
Microsofts Webbrowser Internet
Explorer hin. Für das schon seit
Mai bekannte Leck
hat Microsoft offenbar immer noch keinen Patch bereit gestellt. US-CERT erklärt,
es sei keine Möglichkeit bekannt, die IE-Schwachstelle zu umgehen. Die
Deaktivierung von Active Scripting in der Internet Zone des Browsers könne
allerdings unter Umständen das Sicherheitsleck entschärfen. Dem US-Magazin
Informationweek
gegenüber erklärte ein Microsoft-Sprecher, das Unternehmen untersuche das
Problem. Es seien jedoch bislang keine Angriffe über die Schwachstelle
bekannt.
Durch eine nicht korrekte Handhabung von iFrames im Internet Explorer können
Angreifer die Inhalte von Webseiten austauschen und damit Tastatureingaben der
Nutzer mitschneiden - das klassische Phishing-Szenario. US-CERT zufolge ist der
Internet Explorer in den Versionen 6, 7 und 8 Beta angreifbar.
US-CERT schließt nicht aus, dass die Schwachstelle noch weitere
Angriffsmöglichkeiten eröffnet.